Donnerstag, Juli 18, 2024

Kürzere Reaktionszeiten, explosionsartiges Datenwachstum und der Wechsel von IT-Silos auf Shared IT-Infrastructures – das sind die Herausforderungen an die heutige IT. Für NetApp heißt die Lösung Flexible IT.

Von Karin Legat aus Amsterdam

In der IT ist derzeit ein einschneidender Wandel zu beobachten. CIOs achten verstärkt darauf, die IT der Geschwindigkeit ihres Business anzupassen und ihre IT-Budgets unter Kontrolle zu bekommen«, eröffnet Andreas König, Senior Vice President und General Manager EMEA NetApp, ein Presseevent in Amsterdam zur Zukunft der Informationstechnologie. »Bei gleichbleibend hoher Qualität soll die IT effizient und kostengünstig arbeiten, gleichzeitig das Potenzial von Neuerungen erkennen und umsetzen. Hier sind neue Systeme gefragt.«

Zukunftsfaktor Storage
»Virtualisierungstechnologien, cloudbasierte IT-Services, Kostenkontrolle und umweltfreundliche IT-Initiativen erfordern mehr denn je flexibel anpassbare Speicherkapazitäten. Der Speicherbereich ist einer der Hauptkostentreiber heutiger IT-Systeme«, ergänzt Wolfgang Krips, Senior VP der Global IT-Infrastructure Services SAP, eines langjährigen Partners von NetApp. Für NetApp gibt es nur einen Weg, auf die aktuellen Herausforderungen der IT zu reagieren – Flexibilität, Effizienz, Verfügbarkeit, Wachstum sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Dienstleistungen. »Die IT-Methoden von gestern sind angesichts neuer Wachstums- und Geschwindigkeitsanforderungen nicht mehr wirtschaftlich. Wir stehen vor einer Explosion der Datenmengen, die Erweiterung der Rechenzentren wird zwingend«, ist sich König sicher. Für NetApp liegt die einzige Lösung in der Flexibilisierung der Informationstechnologie. »Damit bietet sich eine kostengünstige und für alle Herausforderungen gewappnete Datenverarbeitung, die mit den schnellen Businessentscheidungen moderner Unternehmen Schritt halten kann.«

NetApp-Produktexperte John Rollason stellt ergänzend fest: »Flexible IT spart zudem Zeit und steigert die Effizienz. Projekte im Bereich Bereitstellung, Recovery, Backup sowie Test und Entwicklung verlangen weniger Aufwand und Geld. IT wird das Gaspedal des Business.« »Für mich bedeutet IT-Flexibilität vor allem Kosteneinsparung«, berichtet Remo Rossi, VP EMEA Emerging Markets NetApp. »Geschäftsprozesse müssen unterstützt und Plattformen genutzt werden. Silodenken nützt heute nichts mehr. Silos wird es natürlich vereinzelt weiter geben, dort wo zum Beispiel Datenschutz oder Security eine dominante Rolle spielen. Aber generell gehört der Flexibilität die Zukunft, sie wird das Herz der IT. Unsere Kunden wollen anpassungsfähig bleiben. Sie wissen nicht, was morgen ist – werden sie eine Firma kaufen oder werden sie verkauft, wie werden sie integriert?« Applikationen müssen für Rossi verknüpfbar sein. »Unternehmer, die sich heute für das Produkt A entscheiden, morgen aber auf das Produkt B wechseln, müssen sicher sein, die beiden Produkte parallel betreiben zu können«, erklärt er. Mit den NetApp-Lösungen entscheiden sich User für eine Storage-Plattform, die bei Erweiterung der Performance weiter genutzt werden kann. Die Daten bleiben erhalten.

Der Weg in die Wolke, Cloud Computing, hat erst bei einigen Unternehmen Einzug gehalten. »Der Prozentsatz liegt unter zehn Prozent«, berichtet Robert Stemmerik, Head of Data Centre Architecture bei Cisco. »In einigen Jahren wird sich das geändert haben. Die Sicherheitsbedenken werden zurückgehen.« Für König wird es Firmen mit einer eigenen Infrastruktur weiterhin geben, aber »diese Unternehmen werden dann in sich eine Cloud betreiben. Das Virtualisieren und Entzerren von Storage und Applikationen sowie das Automatisieren dieser verschiedenen Bereiche ist definitiv ein Trend.« Für Stemmerik hängt der Erfolg der Wolke stark mit Nachahmung zusammen. »Wenn im Wirtschaftssektor ein Konkurrent Aktivitäten in der Wolke setzt und damit Erfolg hat, springen viele andere Firmen auf. Wichtig ist aber, kleine Schritte zu setzen – Virtualisierung ist ein Mehrjahresprogramm«, zeigt er auf.
Auf die Frage, ob sich NetApp nun ebenfalls auf die Seite der Cloud-Provider schlägt, meint Rossi: »Wir haben nicht vor, unser Kerngeschäft zu erweitern. Den Aufbau der Wolke überlassen wir erfahrenen Firmen wie T-Systems. Wir arbeiten mit diesen Firmen zusammen und erstellen das Fundament. Unsere Partner bauen darauf auf. Das ist die Cloud Zukunft. Uns geht es um die Shared IT-Infrastructure, um Datenstoragesysteme, Connectivity Leistungen und Switches.«

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