Freitag, Juli 30, 2021
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Im Rahmen der Verlagsserie »Chance Bau« ist der Bau & Immobilien Report mit einer prominent besetzten Expert*innenrunde der Frage nachgegangen, was es braucht, um in der Bau- und Immobilienbranche eine echte Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Das Ergebnis der Diskussion sind sechs konkrete Maßnahmen und Forderungen, die einen echten Schub geben können. Kleiner Spoiler: Verpflichtende Quoten sind nicht zielführend, ein punktuelles Verwertungsgebot kann aber helfen. Gleichzeitig braucht es eine Deregulierung, um Innovation zu fördern. Warum das kein Widerspruch ist, lesen Sie hier.

Lieferengpässe und außergewöhnliche Preissteigerungen bei verschiedensten Baustoffen, allen voran Stahl, Beton, Holz, Dämmstoffe, Ziegel, dominieren die Bauwirtschaft seit Beginn des Jahres. Praktisch im Wochentakt erreichen die Branche neue Meldungen über Höchststände bei den Einkaufspreisen, überlange Lieferzeiten und fehlende Verfügbarkeiten von Materialien. Ein Ende ist – aus heutiger Sicht – scheinbar nicht absehbar. Vieles wurde in den vergangenen Monaten über die rechtlichen Auswirkungen auf Bauverträge bereits publiziert. Der vorliegende Beitrag nimmt das Thema genauer unter die Lupe!

Ein aktueller Report von Deloitte zeigt: Trotz des Corona-Krisenjahres verzeichnete die internationale Baubranche im Geschäftsjahr 2020 ein Wachstum von insgesamt knapp 4 %. Österreich ist im Ranking der 100 umsatzstärksten Bauunternehmen der Welt mit Strabag (Platz 20) und Porr (Platz 51) vertreten. Die digitale Transformation, die durch die Krise beschleunigt wurde, kann der Branche zukünftig neue Möglichkeiten eröffnen. 

Philipp Tomaselli (l.) und Markus Loacker (m.) sind Geschäftsführer von Concrete 3D. Bereichsleiter Michael Gabriel (r.) ist für die technische und praktische Umsetzung verantwortlich.

 

Umweltfreundlich, kostengünstig und mit gänzlich neuen Möglichkeiten: 3D-Druck mit Beton ist eine innovative Technologie mit enormem Potenzial für die Baubranche. Als österreichweit erstes Unternehmen bringt Concrete 3D aus Vorarlberg Betonbauteile aus dem 3D-Drucker auf den Markt. Das Unternehmen bietet ab sofort Fassadenelemente, vorgefertigte Aussparungen, Halbfertigteile und Möbel an. Aussparungen liefert Concrete 3D derzeit in Vorarlberg und Tirol aus, andere Projekte werden im ganzen deutschsprachigen Raum realisiert.

BIM-Downloadportale vs. BIM-Infrastruktur: Ein Gespräch mit Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer des BIM-Spezialisten Die Werkbank IT GmbH.

Die Diskussion um die lange geforderte aber bislang erfolglose Erhöhung der Sanierungsrate auf 3 % ist um eine Facette reicher. Neben dem zu gering ausgeprägten politischen und gesellschaftlichen Willen und den fehlenden finanziellen Ressourcen sind laut einer aktuellen Studie des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen die Kapazitäten der Bauwirtschaft eine zusätzliche Hürde. 

Laut einer aktuellen Studie von Horváth & Partners rechnen Hersteller in Europa mit weiteren zweistelligen Preissteigerungen bei Rohstoffen.

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