Montag, Oktober 25, 2021
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Wie Kreislaufwirtschaft geht

Bereits 2008 startete der Reinigungs- und Pflegemittelhersteller Werner & Mertz mit dem Einsatz von mechanisch recyceltem Kunststoff. Heute bestehen alle PET-Flaschen der Öko-Marke Frosch zu 100 % aus Altplastik und sind darüber hinaus 100 % recycelbar.

Im Vergleich zur Herstellung von Flaschen aus Rohöl spart der Einsatz von recyceltem Kunststoff bei jeder einzelnen Reinigerflasche 67 % der CO2-Treibhausgase ein. „Der Einsatz von Recyclat ist gelebte Kreislaufwirtschaft“, sagt Ingo Frank, Geschäftsführer von Werner & Mertz in Hallein. „Denn alles, was im Kreislauf gehalten wird, ist kein Abfall mehr und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei.

Das Familienunternehmen mit den EMAS-zertifizierten Produktionsstätten in Hallein/Salzburg und Mainz sieht in Plastik einen wichtigen Wertstoff, der genau wie Glas oder Papier im Kreislauf geführt werden sollte. Beim klassischen mechanischen Recycling wird der sortenrein sortierte Kunststoff gewaschen, geschreddert, eingeschmolzen und kann ohne chemische Umwandlung zu neuen Produkten verarbeitet werden. Dieser Vorgang kann so gut wie unendlich fortgesetzt werden – ohne Qualitätsverlust und ohne Verwendung neuer fossiler Ressourcen.

Werner & Mertz lebt die Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den Rohstoffen der Pflege- und Reinigungsprodukte bis hin zur Verpackung. Der Ökopionier hat es sich zum Ziel gesetzt, die Marktentwicklung mit kreislauffähigen Reinigungs- und Hygienelösungen zu forcieren, die ganzheitlich-nachhaltig, hochleistungsfähig und für den Menschen und die Natur unbedenklich sind. Für sein unternehmerisches Engagement und die umweltschonende Wirtschaftsweise wurde Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider für den TRIGOS Österreich 2021 nominiert, der am 16. September in Wien vergeben wird.

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