Donnerstag, Dezember 02, 2021
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Zahlen und Fakten im September 2021

Stille Hauptdarstellerin der Logistik: DieEuropalette (Bild: David Payr)

60 Jahr alt sie geworden, 1961 wurde sie eingeführt. Heute zählt die Europalette mit ihren Maßen von 800 x 1.200 x 144 mm zu einer stillen Hauptdarstellerin der Logistik. Mit der Erfolgsformel aus 11 Brettern, 9 Blöcken und 78 Nägeln und einer Tragfähigkeit von 1500 kg sind weltweit an die 600 Millionen Paletten im Einsatz. Die Wiederverwendbarkeit und die Tauschmöglichkeiten machen sie zu einer nachhaltigen Ladungsträgerin.
Quelle: ÖBB Rail Cargo Group

8,2%: Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Oktober 2021 um 8,2% gegenüber dem Vormonat (ohne Netzgebühren, Steuern und Abgaben). Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres liegt der ÖSPI um 53,8 % höher. Bezogen auf das Basisjahr 2006 mit 100 Punkten erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im Oktober einen Stand von 123 Punkten. »Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht«, heißt es dort.

9% mehr Marktanteil können Automobilhersteller (OEMs) durch die Differenzierung mit softwarebasierten Funktionen und Diensten erzielen. Diese Veränderungen werden in den nächsten fünf Jahren Produktivitätssteigerungen um bis zu 40 %, Kostensenkungen um 37 % und eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit um 23 % ermöglichen. Aktuell bietet rund die Hälfte (45 %) der OEMs derzeit aber noch keine vernetzten Dienste an. Nur 13 % monetarisieren diese Dienste.
Quelle: Capgemini Research Institute

63.200 E-Autos wurden im August 2021 neu zugelassen – das ist ein Rekordanteil von erstmals 18,1 %. Gleichzeitig wurde mit 20.537 rein elektrischen Neuzulassungen bereits mehr E-Autos zugelassen als im gesamten Jahr 2020 (15.972). Die Anschaffung von E-Autos für Private wird aktuell mit 5.000 Euro gefördert.
Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, VCÖ

17 Milliarden: Die heimische Elektro- und Elektronikindustrie hat 2020 coronabedingt im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang in der Produktion von -7,9 % auf 17,17 Mrd. Euro Umsatz erzielt. Als einzige Sparte konnten die Elektronischen Bauelemente ihre Produktion ausbauen (+3,2 %). Mit 66.903 Beschäftigten per Jahresende 2020 beläuft sich das Minus im Personalstand auf 2,7 %. Die Unternehmen exportierten Produkte und Dienstleistungen im Wert von 16,18 Mrd. Euro – eine Exportquote von 83,9 %.
Quelle: FEEI

800.000 qualifizierte Arbeitskräfte werden Schätzungen zufolge bis 2025 in der europäischen Batterieindustrie benötigt. Die EU-Institution »EIT InnoEnergy« hat mit dem französischen Staat eine Absichtserklärung unterzeichnet, um zehntausende Arbeitskräfte für die Batterieindustrie um- und weiterzubilden. In Frankreich werden 2023 drei Gigafactories in Betrieb genommen – mit einem wachsenden Bedarf an spezialisierten Ingenieur*innen und Techniker*innen.

8.280 Kilogramm pro Kopf war im Vorjahr der durchschnittliche Treibhausgas-Ausstoß in Österreich – fast doppelt so hoch wie im Schnitt der Weltbevölkerung. Dabei werden viele Produkte im Ausland, beispielsweise in China, produziert, was in der heimischen Treibhausgasbilanz nicht aufscheint. Die Welt verbraucht aktuell die Ressourcen von 1,5 Planeten, nach österreichischer Lebensweise wären es sogar etwa 3,5 Planeten.
Quelle: VCÖ

42,6%: Der Stadtteil Wien-Ottakring weist im 1. Halbjahr 2021 den höchsten Anteil an E-Pkw bei Neuzulassungen auf (42,6 %). Außerhalb der Hauptstadt hat der Bezirk Hallein den höchsten E-Pkw-Anteil bei Zulassungen im gleichen Zeitraum (20,7 %), gefolgt vom Bezirk Rohrbach (19,9 %) und Bezirk Zell am See (19 %).
Quelle: VCÖ

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