Donnerstag, August 06, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Merkmalserver – Mythen und Missverständnisse



Der 9. Juni ist Weltakkreditierungstag. Die vom International Accreditation Forum (IAF) und der International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) ins Leben gerufene, weltweite Initiative soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Akkreditierung als globale Qualitätssicherung von Konformitätsbewertungen stärken.

  11754 Hits

Regenwassermanagement

Potenziale zur Steigerung der Produktivität am Bau sind genügend da. Aber wie sollen wir diese heben, um uns dadurch für die Zukunft fit zu machen? Es steht wohl außer Streit, dass der Bau der baubegleitenden Planung unterliegt – im Speziellen der Hochbau. Warum lassen sich aber bis heute keine Anleihen zum Beispiel an der Automobilindustrie nehmen?

  9192 Hits

Neues Jahr, neue Ausbildungstrends

Washington ist paralysiert. Das Klima ist völlig vergiftet, Demokraten fahren schwere Geschütze gegen Präsident Donald Trump auf. Aber über ein Thema gibt es konstruktive Gespräche: die Infrastruktur.

  18409 Hits

Von Zöllen zum Wirtschaftskrieg

Am späten Donnerstag Abend hat US-Präsident Trump per Twitter verkündet, dass Importe aus Mexiko mit Strafzöllen von zunächst 5% belegt werden. Diese sollen bis Oktober auf 25% steigen, wenn Mexiko die illegale Einwanderung in die USA nicht stoppt. Bisher sollte dies eine Grenzmauer leisten. Die Nachricht brachte am zurückliegenden Freitag die Akti...

Continue reading
  5848 Hits

Ein universeller Kochtopf für Tech-Nerds

Gerade im Baubereich gibt es nicht überall eine lückenlose Aufzeichnung der Arbeitszeit. Speziell bei KMU werden immer wieder Arbeitsstunden an der Finanz und Sozialversicherung »vorbeigeschummelt« – nicht zuletzt zulasten jener Unternehmen, die fair arbeiten.

  11212 Hits

Exzellent und nachhaltig fit für die Zukunft – Bewegung bedeutet Veränderung

Bauprojekte werden zunehmend komplex. Das hat nicht nur, aber auch mit der Vielzahl an neuen Technologien zu tun, mit denen sich die Beteiligten konfrontiert sehen. Klassische Methoden des Projektmanagements stoßen dabei immer öfter an ihre Grenzen.

  10441 Hits

Der Kampf gegen den Krebs in der Cloud

Die Roboter kommen und wir werden uns noch wundern, was alles möglich sein wird. Der Kassandraruf, künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge und allerlei automatisierte Blechkisten werden uns die Arbeitsplätze wegrationalisieren, ist absolut berechtigt. Der technische Fortschritt sei kaum aufzuhalten, behaupten Optimisten und Pessimisten gleichermaßen – aber die Auswirkungen müssen wir diskutieren und menschlich intelligent abfedern. Damit muss auch der Leistungsbegriff in unserer Gesellschaft neu definiert werden. Die Vollbeschäftigung ist erstens schon ökonomisch nicht erreichbar und zweitens in Zukunft noch mehr Utopie. Was also gilt ein Mensch, der nicht arbeitet? Ich meine, genauso viel, wie jemand mit Job. Letztere werden in einer hochtechnisierten Gesellschaft ohnehin nicht überall nötig sein.

  23553 Hits

Suchtprävention und -behandlung



Die Zukunft der Arbeit wird digital. Daran besteht kein Zweifel. Wie aber können sich Arbeitnehmer, Unternehmer und die Gesellschaft auf die veränderte Arbeitswelt vorbereiten?

  11300 Hits

Kurz & Brüssel

Wer zwei Koalitionen innerhalb von zwei Jahren in die Luft sprengt, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende ohne Mehrheit im Parlament dasteht. Das tut nur jemand, der entweder das Spiel nicht beherrscht oder schlicht und einfach ein ganz anderes Spiel spielt.

  19084 Hits

Kurz zu Kurz

Neuwahlen! Neuwahlen? Wirklich? Wieder das hässliche Gesicht der Politik, wieder ein Phase der ausgewiesenen Dummheit? Wieder Gehässigkeit, Polemik und Stillstand?
Wer braucht das, außer eingefleischte Polit-Affizionados und Profiteure sinnloser Steuergeldvernichtung?
Die Regierung beendet die Arbeit Mitte Mai vorzeitig auf unbestimmte Zeit. Denn eines ist für alle klar, die sich jemals ein Einführungskapitel zum Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgelesen haben: Wenn sechs Parteien zu einer Wahl antreten, ist es extrem unwahrscheinlich, dass eine der Parteien eine absolute Mehrheit erlangt. Also – das verlangt unser System – gibt es danach Koalitionsverhandlungen und da hat Bundeskanzler Kurz in seiner Wahlkampferöffnungsrede sein Dilemma schon erklärt: Die einen können nicht, mit den anderen kann er nicht und der Rest ist zu klein.
Und was genau soll sich nach Neuwahlen daran ändern?

  24798 Hits

Die Zinsstruktur meldet sich zurück

Das Gezerre um eine Lösung im Handelsstreit USA-VR China hält die Akteure an den Finanzmärkten beschäftigt. Mal wird aus dem Weißen Haus gezwitschert, es ginge trotz der mittlerweile verschärften Rhetorik weiter voran, dann gibt es wieder Nadelstiche. So wurde in den USA beschlossen, das chinesische Telekommunikations-Flaggschiff Huawei „auf den Index“ zu setzen, woraufhin das chinesische Fernsehen in Abänderung des regulären Programms in Filmen aus dem Korea-Krieg zeigte, wie die „ruhmreiche“ chinesische Armee gegen die der USA ankämpfte.

Bei all diesem Gezackere wurde kaum bemerkt, dass in der zurückliegenden Woche der Rendite-Spread zwischen den zehnjährigen und den einjährigen Treasurys kurz negativ wurde. Solche kurzen Episoden gab es auch in der jüngeren Vergangenheit schon. Bisher kam es nicht zu einer ausgeprägten Inversion der Zinsstruktur.

Aber auf der Rendite-Seite hat sich mittlerweile grundlegendes geändert. Der Spread zwischen den zehnjährigen TNotes und den 13-wöchigen TBills ist Anfang Dezember 2018 unter den Warnpegel von 0,5% gesunken und hat Ende März, sowie aktuell wieder die Nulllinie erreicht. Dieser Spread am kurzen Ende der Zinsstruktur ist insofern von besonderer Bedeutung, als ein niedriger Spread das Standard-Geschäft der Banken tangiert. Ein niedriger Spread macht die Refinanzierung von Krediten weniger attraktiv, weshalb die Bereitschaft abnimmt, Kredite zu vergeben.

Eine zusätzliche Warnung sendet der Rendite-Spread zwischen den 30-jährigen TBonds und den 13-wöchigen TBills. Er touchierte Anfang Dezember 2018 den Warnpegel bei 0,5%, setzte sich anschließend aber wieder nach oben ab. Ende März kam es erneut zu einer Berührung, die Gegenreaktion fiel schwächer aus als zuvor und seit einigen Tagen kraucht dieser Spread wieder an der Marke von 0,5% dahin. Sinkt er darunter, wäre das die zweite Warnstufe vor einer vollständigen Inversion.

Dass US-Staatsanleihen die Entwicklung der Aktienkurse seit Anfang Dezember 2018 nicht mehr stützen, wird auch aus dem folgenden Chart klar. Hier wird der Verlauf des S&P 500 und der Verlauf des Kehrwerts der 10-jährigen TNotes, der Rendite-Benchmark, ausgewertet. Dieser Kehrwert dient als Proxy für die Bond-Kurse und stellt nach Fed-Modell das sogenannte faire KGV dar. Je höher dieses ist (je niedriger die Rendite), je eher wird der Ertrags-hungrige Anleger zu anderen Anlageformen, etwa Aktien, greifen.

Continue reading
  6863 Hits

We, us, more! - Kultur macht den Unterschied

Was macht eine exzellente Unternehmenskultur aus? Wie kann sie geformt werden? Und welche Rolle spielt Führung bei der Gestaltung von Unternehmenskultur?

Ist Ihnen schon einmal das Kulturebenen-Modell von Edgar Schein untergekommen? Das Modell beschreibt verständlich die unterschiedlichen Ebenen von Unternehmenskultur. Von unbewussten und verborgenen Grundannahmen über kollektive Werte, die Verhalten beeinflussen bis hin zu bewussten, sicht- und steuerbaren Verhaltensweisen, Artefakten und Ritualen.

  13235 Hits

Digitalisierung in der Stahlzeit



Die Digitalisierung der modernen Welt macht vor den Wenigsten Halt. Nicht vor Arbeitsplätzen, nicht vor Autos, nicht vor Selbständigen. Es überrascht also nicht, wenn auch die ganz großen Industriebetriebe von ihr betroffen sind. Die Stahlindustrie sieht sich dank der Digitalisierung weltweit zahlreichen neuen Möglichkeiten und Herausforderungen gegenüber.

  10037 Hits

Nagarro Office Opening: "Arbeit ist der Platz, wo man etwas bewirken will"



Die beiden Büros in der Wiener Guglgasse und im Alten AKH wurden für die rund 200 Nagarro-Austria-Mitarbeiter zu klein. Jetzt hat der Digitalisierungs- und Software-Spezialist am Wiener Europlatz ein neues Office gemäß den Anforderungen des modernen Information Workers geschaffen.

  8030 Hits

Private Nutzung von Handys & Co.: Was ist am Arbeitsplatz erlaubt?

Die Schweiz zeigt uns mit dem Projekt NEST derzeit deutlich auf, dass die heimischen Diskussionen um die Ökologie von Baustoffen eher dem sprichwörtlichen Picken nach Körnern am Misthaufen entsprechen und keinesfalls der Suche nach zukunftsweisenden Gebäudelösungen für eine klimafitte und ressourcenschonende Zukunft.

  9924 Hits

Geldanlage – die Rückkehr klassischer Sparprodukte

Acht der zehn besten Universitäten der Welt sind in den USA. Jetzt bauen die Amerikaner ihren Vorsprung weiter aus. Ein Grund dafür: Die US-Elite-Unis sind finanzielle Powerhäuser, mit einer aggressiven Strategie der Geldvermehrung.

  18805 Hits

Nicht alles kam, um zu bleiben …



… Citrix jedoch schon. Vor 30 Jahren, im April 1989, wurde in Richardson, Texas, Citrix gegründet. Seit Anbeginn steht das Unternehmen für innovative Produkte, die zur Entwicklung einer digitalen Arbeitswelt beitragen. Doch bis zur heutigen vernetzten digitalen Welt war es ein weiter Weg. Folgend ein kleiner Blick mit Augenzwinkern zurück auf so manches Phänomen oder technisches Gerät, deren beste Zeit zurück liegt – damals aber als „state of the art“ galt.

  8208 Hits

ESG-Reporting: Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg – Teil 1

Am zurückliegenden Freitag wurden in den die Arbeitsmarktdaten für April gemeldet. Die Zahl der Arbeitsplätze stieg stärker als erwartet, im Jahresvergleich kam ein Zuwachs von 1,76% zustande. Die geleisteten Wochenstunden nahmen um lediglich 1,47% gegenüber April 2019 zu, die Löhne („total private“) stiegen im selben Zeitraum mit plus 3,23% genauso so mäßig wie in der Zeit zuvor.

Das Produkt aus Zahl der Arbeitsplätze und geleisteten Wochenstunden kann recht gut als vorlaufender Indikator für die Entwicklung des realen BIP genommen werden. Der folgende Chart unterscheidet dabei die Wochenstunden aller Angestellten im gesamten privaten Sektor (blaue Linie) und die der „einfachen“ Angestellten in der Fertigung (rote Linie). Beide zeigen im Jahresvergleich abnehmende Zuwächse, wobei der Zuwachs, bei dem nur die Fertigung berücksichtigt wird, nahezu ein Null-Wachstum zeigt. Den Verlauf des BIP-Wachstum zeigt die grüne Linie (Chartquelle).

  6825 Hits

Aktuelle Neuerungen zur ISO 37001:2025

Während die Unternehmen beflügelt von der Hochkonjunktur ihre Mitarbeiterstände in den letzten Jahren deutlich erhöht haben, kann die Zahl der Lehrlinge mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Laut BUAK steigt die Zahl der Lehrlinge nach Jahren des kontinuierlichen Rückgangs seit 2017 zwar wieder an, aber mit deutlich geringerer Dynamik. Das bestät...

Continue reading
  9382 Hits

Gegen den »Drehtüreffekt«

Landauf, landab wird über den Fachkräftemangel gejammert. Speziell in der Technik wird händeringend nach Personal gesucht. Gleichzeitig sind nur 13 bis 15 % der technischen Fachkräfte in Österreich weiblich. Rational erklärbar ist das nicht. Viele suchen die Ursache im Schul- und Ausbildungssystem. Dabei wird die »heiße Kartoffel« gern weitergegeben: Die Unis geben den Schulen Schuld, die Schulen den Kindergärten, die Kindergärten den Eltern. Und letztendlich sind dann irgendwann sowieso immer die Medien schuld. Aber Fakt ist etwas anderes: An den Unis ist die Zahl der Absolventinnen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern von 2000 bis 2016 von 27 auf 36 % gestiegen, an den FHs von elf auf 23 %. In den Unternehmen spiegelt sich dieser Trend aber nicht wider. Schon bei der Bewerbung werden Frauen kritischer beäugt. Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass die Bewerbungsunterlagen von Frauen systematisch schlechter bewertet werden. Schaffen es Frauen dennoch, aufgenommen zu werden, müssen sie ihre Qualifizierung deutlich öfter unter Bewies stellen als ihre männlichen Kollegen. Auch das Arbeitsumfeld ist in traditionell männlichen Berufen oft alles andere als frauenfreundlich  Die Folge ist der sogenannte »Drehtüreffekt«. Frauen werden zwar einschlägig berufstätig, verlassen Firma und Branche aber nach relativ kurzer Zeit. Wenn also ein ernsthaftes Interesse besteht, den Frauenanteil in der Branche zu erhöhen, sind Unternehmen nicht nur gefragt, ihr Recruiting so zu gestalten, dass qualifizierte Frauen auch tatsächlich eine Chance haben. Sie müssen auch für ein frauenfreundliches Arbeitsklima sorgen.

 

Alle Hintergründe zum Thema und welche Unternehmen die höchste Frauenquote haben lesen Sie hier

  9756 Hits

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Firmen | News
05 August 2026
Firmen | News
Ein Gastkommentar von Manuela Mohr-Zydek, Country Managerin Salesforce Austria Die anhaltenden Spekulationen über einen möglichen Wegfall von Einstiegsjobs durch KI sorgen dafür, dass viele junge Berufstätige dem Beginn ihrer Karriere mit Unsicherhei...
Nagarro
31 Juli 2026
Firmen | News
Die Einreichung für die Nagarro Innovation Challenge 2026 läuft noch bis 18. September. Unternehmen haben die Chance, ihre vielversprechendsten Digitalisierungs- und KI-Ideen von Expert:innen bewerten zu lassen und die besten als Proof of Concept im ...
Firmen | News
29 Juli 2026
Firmen | News
Die Welt von VMware ist im Umbruch – mit anderen Lizenzmodellen, einem neuen Partnerprogramm und einem konsolidierten Portfolio. Axians ist in Österreich Pionier der Virtualisierungsplattform und begleitet Unternehmen auch künftig von der Lizenzierun...
Vertiv
23 Juli 2026
Firmen | News
Die Investition steigert die Produktion von Kältemaschinen, die Testkapazitäten und die Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, gibt Investitionen zur Erweiterung der Fer...

Neue Blog Beiträge

03 August 2026
Intelligente Netze
Europa
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. In Zeitungen, Newslettern und LinkedIn-Postings liest man dazu einen Satz, der eingängig klingt und trotzdem falsch ist: Ab jetzt müsse alles gekennzeichnet werden, was mit kü...
29 Juli 2026
Intelligente Netze
Neue Welt des Arbeitens
Warum die meisten Organisationen KI einführen und trotzdem alles beim Alten lassen. 1890 kauften Fabrikbesitzer den Elektromotor. Sie stellten ihn dorthin, wo vorher die Dampfmaschine gestanden hatte. Die Produktivität stieg um null Prozent, und das ...
24 Juli 2026
Intelligente Netze
Mensch und Gesellschaft
500 Milliarden fließen dieses Jahr in KI. Die Produktivitätskurve zuckt kaum. Irgendwo dazwischen sitzt der Fehler — und er sitzt nicht im Chip. 1987 sagte der Ökonom Robert Solow einen Satz, der bis heute hält: Man sehe das Computerzeitalter überall...