Freitag, Oktober 23, 2026

Mehrwert für Manager

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Fehlender Überblick über KI-Nutzung birgt Risiken für Unternehmen. Das zeigt eine neue Studie der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems. Firmen können längst nicht mehr sicher sein, welche Arbeitsergebnisse von einer KI oder tatsächlich von ihren Mitarbeiter*innen stammen. 274 Büroangestellte haben an einer KI-Vorstudie der IMC Krems teilgenommen. Dabei hat sich gezeigt, dass 65% der Teilnehmer*innen KI ohne Wissen ihres Arbeitgebers verwenden.

Umfrage: Zwei von drei Mitarbeiter nutzen KI ohne Wissen des Arbeitgebers
Bild: iStock

Das klingt zunächst nicht dramatisch. Die weiteren Ergebnisse der Studie von Michael Bartz und Maximilian Sterkl weisen jedoch auf erhebliche Risiken für Unternehmen hin. Denn 50% der Teilnehmer*innen geben an, Ergebnisse der KI inhaltlich nicht oder nicht immer zu prüfen. D.h., es geraten im Unternehmen Arbeitsergebnisse in Umlauf, die zuvor nicht auf Richtigkeit validiert wurden. Nicht so hoch ist der Anteil der Arbeitnehmer*innen, die vertrauliche Daten auf eine öffentliche KI-Plattform, wie z.B. ChatGPT hochladen. Hier lag die Dunkelziffer bei 34%.

Man könnte annehmen, dass eine entsprechende Unternehmens-Policy hilft, derartige Praktiken abzustellen oder einzudämmen. Die Studie zeigte allerdings, dass es mit einer Policy allein nicht getan ist. Rund 50% der Teilnehmer*innen gaben jedoch an, eine entsprechende Unternehmensrichtlinie einfach zu ignorieren. D.h., Unternehmen müssen wesentlich größere Anstrengungen unternehmen, um die KI-Nutzung in geordnete Bahnen zu lenken.

Derartige Anstrengungen lohnen sich. Dabei geht es nicht nur um die Verhinderung von Fehlverhalten. Viel wichtiger ist: KI-Nutzung steigert die Produktivität der Mitarbeiter*innen am Arbeitsplatz. Wieviel KI am Arbeitsplatz wirklich bringt, untersucht jetzt eine zweite IMC-Studie genauer.

Füllen Sie den Online-Fragebogen aus: https://ww3.unipark.de/uc/KI-Produktivitaet2025/

Am Ende des Fragebogens besteht die Möglichkeit, sich für Benchmarking-Workshops anmelden. Diese werden für TeilnehmerInnen nach Abschluss der Befragung kostenlos angeboten und bieten die Möglichkeit, zu vergleichen, wo man steht.

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