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Die Enterprise-Architecture-Konferenz „CON.ECT EAM 2025“ im März in Wien hat erneut aufgezeigt, dass resilient aufgestellte Unternehmen längst nicht mehr an einem professionellen Architekturmanagement ihrer Prozesse und IT vorbeikommen.

Bild: iStock

In Organisationen kommt Spezialist*innen für „Enterprise Architecture Management (EAM)“ eine besondere Rolle zu: Sie strukturieren und optimieren Geschäftsprozesse und IT-Landschaften anhand von Modellen und einem grundlegenden Schema. Unternehmen hilft das, nicht nur ihre Effizienz zu steigern und Transparenz über Abläufe zu schaffen, sondern auch ihre Agilität und Nachhaltigkeit zu verbessern. Am 18. März 2025 veranstaltete dazu CON.ECT im Erste Campus in Wien in Kooperation mit dem Verband für Software Innovation Österreich und dem Future Network zum bereits siebten Mal die Fachkonferenz EAM.

Expert*innen und Praktiker*innen diskutierten mit dem Publikum unterschiedliche Enterprise-Architektur-Themen. Günther Krähan und Peter Seidel (RBI) berichteten über die Entwicklung einer gemeinsamen Architektursichtweise in der Raiffeisen Bankengruppe Österreich. Die Verknüpfung von EAM und Mainframe war anschließend Thema eines Vortrags von Norbert Furth (LzLabs). Über Enterprise-Architektur in der Praxis der Softwareentwicklung bei Frequentis sprachen Johann Marinits und Julia Dujakovic. Dann nahmen Markus Hansalik (Semperit) und Günther Wlaschitz (Business Transformers) das Fachpublikum in die SAP-Welt mit. Ihr Motto: SAP LeanIX kann, wenn es richtig eingesetzt wird, durch seine Anpassungsfähigkeit und ansprechende Benutzeroberfläche den Unterschied beim Aufsetzen eines „Application Portfolio Managements“ ausmachen.

Über EAM zur Unterstützung der IT-Konsolidierung im Raiffeisensektor diskutierten Helmut Froschauer (Raiffeisen Software) und Christian Höllwieser (BOC). Einen pragmatischen Ansatz bei der Standardisierung und Vereinfachung von IT-Landschaften zeigten dann Rainer Scheibehenne (Vodafone) und Stefan Zerbe (ITM Beratung) auf. Und auch der KI-Hype war Gegenstand des Tagungsprogramms: Daniela Carmen Reimelt (Concordia Versicherungen) und Peter Lieber (SparxSystems) demonstrierten, wie KI-Lösungen bereits auch EAM verändern. „Enterprise IT Architecture“ als Hebel für eine wirksame Cyberresilienz hatte Claus Hintermeier (ZKB) als Thema mitgebracht. Über die Digitalisierung im Verteidigungsministerium – Stichwort „bundesheeronline“ – sprachen Herbert Binder und Josef Weissinger (BMLV).

Wie eine „Governance Pipeline“ IT-Projekte transformieren kann, erklärten Vladan Stojanovic (AMG-Mercedes) und Anna-Marija Parancin-Komšić (EFS Consulting). Über eine aktuelle „Enterprise Architecture Maturity Study“ gaben anschließend Andreas Auer und Daniel Seli (Deloitte) Auskunft. Die weiteren Sprecher*innen mit Erfahrungen zur IT-Strategie in Unternehmen, einer Buchvorstellung und weiteren Empfehlungen und Tipps waren Siniša Trkulja und Kevin Hoffmeister (DB Cargo), Robert Bodenstein (InfoManagement Unternehmensberatung), Marco Dillenburg (DB Systel) sowie Blerim Menxhiqi und Josef Prakljacic (Uniqa).

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