Wednesday, March 04, 2026

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In der angespannten wirtschaftlichen Lage hebt sich ein Wirtschaftszweig ab: Österreichs Franchise-Systeme verbuchten ein leichtes Wachstum im Vergleich zur letzten Erhebung 2023, zusätzliche Anbieter konnten sich auf dem österreichischen Markt etablieren.

Foto: sevdesk

Bild: Im Lebensmittelbereich und in der Gastronomie sind besonders viele Franchise-Systeme angesiedelt. Die gesamte Branche wächst stetig und ist inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Franchise ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insgesamt 510 Franchise-Systeme mit 12.800 Standorten und 95.600 Beschäftigten erwirtschaften 12,4 Milliarden Euro an Umsatz in Österreich. »Das ist keine Selbstverständlichkeit. Umso erfreulicher, dass sich nicht nur die Gesamtzahl der Franchise-Systeme erhöht hat, sondern auch bestehende Systeme weiterwachsen konnten«, betont Martin Zagler, Präsident des Österreichischen Franchise-Verbands (ÖFV).

Im Vergleich zu 2023 wurden 100 neue Standorte geschaffen. Im Durchschnitt betreibt ein Franchise-System in Österreich 25 Standorte mit 20 Partner*innen und beschäftigt 187 Mitarbeiter*innen. 60 % der in Österreich präsenten Franchise-Systeme sind international tätig. Der größte Teil wird vom Lebensmittelbereich abgedeckt, gefolgt von der Gastronomie, Information & Kommunikation, Bauen & Handwerk sowie dem Dienstleistungssektor.

Die Stimmung unter den Franchise-Unternehmer*innen ist auch mit Blick auf 2026 positiv. 79 % der Franchise-Systeme erwarten kommendes Jahr ein Umsatzwachstum; 76  % erwarten gleichbleibende oder steigende Gewinne. Knapp die Hälfte der in Österreich tätigen Franchise-Systeme befindet sich gerade in einer Wachstumsphase und möchte noch stärker am Markt vertreten sein.

Die Kosten setzen sich aus Startinvestitionen (durchschnittlich 83.000 Euro), Einstiegsgebühr (durchschnittlich 22.600 Euro) und monatlicher Franchise-Gebühr (durchschnittlich 7,5 %) zusammen. Franchise-Partner*innen sind zwar selbstständig, profitieren aber von einem erprobten Geschäftsmodell. Neben dem Markenrecht erhalten sie Zugang zu Logistik, Software und Marketingmaßnahmen.

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