Freitag, Juli 17, 2026

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Im Zeichen innovativer AI-Projekte und aktueller Potenziale von generativer KI stand der 3. GenAI Summit, zu dem Dienstagnachmittag Accenture und Avanade in den Congresspark in Igls eingeladen haben und rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus Österreich und Süddeutschland folgten.

Projekte & Potenziale von GenAI

Bild: Andreas Stadler (Hypo Tirol), Christiane Noll (Avanade), Landeshauptmann Anton Mattle und Michael Zettel (Accenture).

„Der düstere wirtschaftliche Ausblick setzt uns unter Druck. Er zwingt uns zum Handeln. AI hat gleichzeitig das Potenzial, unsere Produktivität um 20, 30 und 40 Prozent zu steigern. Wir müssen und können diese Chancen nutzen“, sagt Michael Zettel, Country Managing Director Accenture Österreich, bei der Eröffnung. Christiane Noll, Geschäftsführerin von Avanade Österreich, erinnerte an die rasante Entwicklung, die KI in den vergangenen zwei Jahren genommen hat. „Beim ersten GenAI Summit haben wir erste Visionen diskutiert, zwei Jahre später bringen wir und unsere Kunden viele Beispiele aus der Praxis“, betont Noll.

„Gegensätze ziehen sich an: Tirol ist zukunftsorientiert und steht auf einem starken Fundament mit Werten und Traditionen“, erklärt Landeshauptmann Anton Mattle bei der Eröffnung. Tirol habe, so Mattle, einen spannenden Branchenmix, der die Basis für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Bundeslandes darstelle. Der Landeshauptmann zeigt sich überzeugt von neuen technischen Möglichkeiten: „Tirol hat zwei wesentliche Ressourcen: die Möglichkeit, eigene und saubere Energie zu produzieren. Und das Wissen und Können der Tirolerinnen und Tiroler. Wir müssen neue Technologien nützen, um insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.“ Für Mattle ist klar: „Die wesentlichen Entscheidungen trifft der Mensch. Wir müssen definieren, wohin die Reise geht. KI kann und wird uns unterstützen.“

Andreas Stadler, Vorstand der Hypo Tirol, betonte, dass wir die „Chancen in den Mittelpunkt stellen“ müssen: „Wir sind in einem Spannungsfeld zwischen Chance und Risiko. Und bei Themen rund um KI wird auch in den Medien meist nur das Risiko thematisiert, was wiederum Ängste verstärkt. Wir dürfen allerdings die Chance nicht unters Risiko stellen, denn dann spielt man am Markt keine Rolle mehr.“ Für den Erfolg sei es entscheidend, so Stadler, die mit KI einhergehenden Chancen in den Fokus zu bringen und die gesamte Belegschaft mitzunehmen, um eine positive Aufbruchstimmung zu erzeugen. Zusätzlich dazu brauche es eine Vernetzung mit den Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Im Anschluss gab Christian Winkelhofer, Managing Director für neue Technologien Accenture Österreich, mit der Tech Vision 2025 Einblicke in die KI der Zukunft. „KI-Systeme werden zunehmend autonom und verändern den Arbeitsalltag in Unternehmen und Organisationen tiefgreifend und dauerhaft. Autonome KI wird die digitale Zukunft prägen. Der Schlüssel zum Erfolg wird das Vertrauen in die Technologie sein“, sagt Winkelhofer und ergänzt: „Unternehmen haben damit die Möglichkeit, Organisationen neu zu gestalten, Kundenerfahrungen zu revolutionieren und innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.“

Neben einer Demowelt präsentierten namhafte Unternehmen ihre Gen AI-Projekte. Unter ihnen Claudia Eder von Asfinag,  Matthias Greber-Schaffgotsch von Alpa, Ralph Pahl von der Rewe Group und AVL-CFO Yorck Schmidt.

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