Friday, March 20, 2026

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Bereits zum zweiten Mal wurden die „Digitaler Humanismus in der Praxis"-Awards verliehen. Die Auszeichnungen würdigen visionäre Projekte, Persönlichkeiten und Unternehmen, die den digitalen Wandel mit ethischen Werten verbinden. Die diesjährigen Sieger:innen sind in der Kategorie Projekt Wien KI, in der Kategorie Organisation Alles Clara und in der Kategorie Person Horst Eichinger, Direktor des Gymnasiums Stubenbastei. Die Sonder-Awards gingen an die Projekte Counter Speech - Young Citizens Against Online Hate, NewsDeconstructed und FIVE – Fitspiration. msg Plaut und Austrian Digital Value (ADV) vergaben die Preise gemeinsam mit dem Verein zur Förderung des digitalen Humanismus im ORF-Zentrum am Küniglberg.

Bild: Gerfried Stocker, Silvia Grünberger, Klemens Himpele, Patricia Neumann, Roland Ledinger, Vera Treitschke, Georg Krause, Erich Prem, Henrietta Egerth, Hannes Werthner, Martin Giesswein

„Was wir heute Abend erleben durften, ist mehr als eine Preisverleihung. Es ist ein Bekenntnis, dass Digitalisierung im Dienst der Menschen stehen kann und muss. Die herausragenden Projekte und inspirierenden Persönlichkeiten zeigen, dass technologischer Fortschritt und ethische Verantwortung einander nicht widersprechen, sondern gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft bilden", erklärt Dr. Georg Krause, Initiator des Awards und CEO der msg Plaut AG, auf der Preisverleihung.

Für Roland Ledinger, Präsident der ADV und Geschäftsführer des Bundesrechenzentrums und Ideengeber des Awards, bestätigt der Abend einen klaren Trend: „Digitaler Humanismus ist längst in der heimischen Wirtschaft angekommen und entwickelt sich zunehmend zu einem Leitprinzip für die Umsetzung in Unternehmen und in der Verwaltung. Die ausgezeichneten Initiativen zeigen, wie sich Digitalisierung verantwortungsvoll umsetzen und gleichzeitig zukunftsweisend gestalten lässt.“ Erich Prem, wissenschaftlicher Leiter des Awards, zeigte sich von den Einreichungen beeindruckt: „Viele Projekte berühren das Thema KI und digitaler Humanismus in hoher Qualität und mit großer Kreativität.“

Die insgesamt 40 Einreichungen stellten die hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft vor keine leichte Aufgabe. Die Beiträge wurden in den drei Kategorien Projekte, Organisationen und Personen eingereicht. Nach einer ersten Bewertungsrunde wählte die Jury in jeder Kategorie drei mögliche Sieger:innen für die Shortlist aus.

Kategorie Projekt - WienKI

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Sindre Wimberger und Michel Seehuber (Stadt Wien) mit Juror Hannes Werthner

Den Award für das Projekt des Jahres holte sich WienKI von der IT-Abteilung der Stadt Wien, MA 01 - Wien Digital. Die menschenzentrierte KI-Plattform unterstützt Mitarbeitende der Stadt Wien in ihrer täglichen Arbeit und verbessert gleichzeitig den Service für Bürger:innen. Konsequenter Datenschutz und der Einsatz von Open-Source-Technologien sorgen bei WienKI für Verlässlichkeit und stärken zugleich die technologische Unabhängigkeit. Als fester Bestandteil der Digitalen Agenda 2030 folgt die Plattform dabei einem klaren Leitmotiv: Menschen an erster Stelle. Die Jury beeindruckte vor allem die klare Orientierung an den Prinzipien des Digitalen Humanismus sowie die bereits spürbare Wirkung in der Wiener Stadtverwaltung.

Kategorie Organisation - Alles Clara

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Das Alles-Clara-Team gewinnt in der Kategorie Organisation. Jurorin Vera Treischke (Springer Gabler Verlag) gratuliert.

In der Kategorie Organisationen wurde der Verein Alles Clara ausgezeichnet. Seine innovative App bietet pflegenden Angehörigen digitale Entlastung und professionelle Pflegeberatung. Sie vernetzt Pflege, Wissenschaft, öffentliche Hand und Privatwirtschaft und macht bestehendes Wissen sowie Angebote digital zugänglich. Im Zentrum steht ein konsequent personenzentrierter Ansatz, der die Bedürfnisse aller Beteiligten von Beginn an einbezieht.

Kategorie Person - Horst Eichinger

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Harald Kräuter (ORF) gratuliert Horst Eichinger (Gymnasium Stubenbastei).

Den Award für die Digitaler Humanismus Persönlichkeit des Jahres erhielt Horst Eichinger. Als Direktor des Gymnasiums Stubenbastei hat er als einer der ersten in Österreich ein Wahlpflichtfach zu Künstlicher Intelligenz und Digitalem Humanismus ins Schulleben gebracht und setzt sich damit unermüdlich dafür ein, junge Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie zu sensibilisieren.

Darüber hinaus vergab die Jury drei Sonder-Awards für innovative Digitaler-Humanismus-Konzepte im Unterricht. Ausgezeichnet wurden Counter Speech - Young Citizens Against Online Hate für den Einsatz von KI gegen Online-Hatespeech sowie NewsDeconstructed, ein KI-Tool zur Stärkung der Medienkompetenz. Ebenfalls prämiert wurde FIVE – Fitspiration Image Verification, das junge Menschen über Bildmanipulationen in sozialen Medien aufklärt.

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