Sunday, April 05, 2026

Mehrwert für Manager

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Ein Blick nach Frankfurt zeigt aktuell, wie sich IT-Infrastruktur aktiv gestalten lässt: Digital Realty hat dort kürzlich ein neues Rechenzentrum (FRA18) eröffnet – speziell ausgelegt für KI-Anwendungen. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach leistungsstarker, skalierbarer Infrastruktur zu bedienen – insbesondere für Anwendungen, die große Datenmengen verarbeiten oder in Echtzeit reagieren müssen. Frankfurt unterstreicht damit seine Rolle als zentraler europäischer Daten-Hub. Digital Realty gibt Antworten – zu Themen wie Energieversorgung,Nachhaltigkeit und Netzausbau.

Bild: iStock

Ein weiterer Schritt in Richtung leistungsfähiger digitaler Infrastruktur ist die Beteiligung von drei neuen Microsoft Azure ExpressRoute Cloud-On-Ramps durch Digital Realty. Nach Standorten in Frankfurt, Paris und Marseille profitieren Unternehmen nun auch in Zürich von einem direkten, hochperformantem Zugang zu Microsoft Azure – prädestiniert für hybride Cloud-Strategie und Anwendungen mit hohen Latenzanforderungen. Damit stärkt Digital Realty die Konnektivität seiner Rechenzentren in Europa und unterstreicht seine Rolle als Anbieter von Schlüsselinfrastrukturen für die digitale Transformation.

Infrastruktur als Engpass

Dass bei Ausbau von Rechenzentren und digitalen Infrastrukturen auch in Deutschland dringender Handlungsbedarf besteht, unterstreicht die aktuelle Studie „Spillover-Effekte von Rechenzentren – Rückgrat der KI-Revolution in Deutschland“ der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Ein zentrales Ergebnis der Studie zeigt, dass Unternehmen, die Rechenzentren nutzen, deutlich häufiger KI einsetzen: 34 % dieser Unternehmen nutzen KI, während es bei Unternehmen ohne Rechenzentrumsnutzung nur 10 % sind. Zudem betont die Studie die Bedeutung des Standorts der Rechenzentren: Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, dass sich die von ihnen genutzten Rechenzentren in Deutschland befinden sollten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Ausbau und die intelligente Vernetzung digitaler Infrastrukturen in Deutschland essenziell sind, um die Potenziale von KI vollständig zu erschließen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ein Blick auf internationale Märkte zeigt: Wer digitale Infrastruktur strategisch plant, kann auch regulatorische Hürden und Energiefragen frühzeitig mitdenken. Genau hier bringt Digital Realty seine konkreten Erfahrungswerte ein.

„Der weitere Aufbau an Rechenzentren und die damit verbundenen Investitionen und Kapitalstockeffekte sind eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung von KI“, so das Gutachten „Wie wird KI die Produktivität in Deutschland verändern?“ des IW. Allerdings fehlt vielen Unternehmen die nötige Infrastruktur, Datenkompetenz und Umsetzungserfahrung. Hier setzt Digital Realty an – mit Plattformlösungen wie PlatformDIGITAL®, die nicht nur Rechenkapazität bereitstellen, sondern Unternehmen auch bei Themen wie Datenschutz, Data Readiness und Skalierung beratend begleiten. Denn moderne KI-Anwendungen benötigen mehr als Rechenleistung: Sie brauchen flexible, sichere und compliance-konforme IT-Architekturen.

Intelligente Wärmenutzung

Wie Rechenzentren zur Wärmewende beitragen können, zeigt ein Projekt aus Frankfurt: Gemeinsam mit der SAMSON AG nutzt Digital Realty die Abwärme des Rechenzentrums FRA14 zur Beheizung des benachbarten Rolf Sandvoss Innovation Centers. Eine Hochtemperatur-Wärmepumpe hebt das Wasser auf 75 °C – so können jährlich über 80 Tonnen CO₂ eingespart und fossile Brennstoffe ersetzt werden. Das Projekt ist ein Paradebeispiel für gelebte Nachhaltigkeit im Rechenzentrumsbetrieb.

Quantencomputing: Europa rüstet auf

Ein Blick in die Zukunft führt in die Niederlande: Dort hostet Digital Realty in Kooperation mit der wissenschaftlichen ICT-Allianz SURF den ersten Quantencomputer des Landes. Im Rechenzentrum AMS17 in Amsterdam entsteht damit ein Knotenpunkt, an dem klassische Hochleistungsinfrastruktur auf quantentechnologische Spitzenforschung trifft – ein Beleg dafür, wie Infrastruktur und Innovation ineinandergreifen können.

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