Sunday, April 05, 2026

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Der Schweizer IT-Dienstleister SoftwareOne hat die Übernahme des norwegischen Mitbewerbers Crayon abgeschlossen. Es entsteht ein globaler Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen mit rund 13.000 Mitarbeitenden in über 70 Ländern. 

Bild: iStock

SoftwareOne ist bekannt für seine Expertise bei Softwarebeschaffung, Lizenzmanagement und Cloud-Migration – insbesondere im Microsoft-Umfeld. Das Unternehmen begleitet Firmen bei der digitalen Transformation mit einem Fokus auf Effizienzsteigerung, Cloud-Kostenmanagement und IT-Strategieberatung. Crayon ist besonders stark in den Bereichen KI-gestützte Analyse, Cloud-Optimierung und ebenfalls Softwarelizenzierung. Das Unternehmen mit rund 4.000 Beschäftigten verfügt über ein großes Partnernetzwerk mit Cloud-Anbietern.

Die Integration beider Firmen zielt auf Synergien in Vertrieb, IT und Organisation ab. Crayons "kulturelle Stärken und kundennahe Arbeitsweise" sollen dabei in die Marke SoftwareOne integriert werden. In der Übergangsphase bleibt der Name Crayon noch bestehen, langfristig wird die Gruppe aber einheitlich unter SoftwareOne firmieren.

Der Hauptsitz des Unternehmens mit nun 1,6 Milliarden Schweizer Franken Gesamtumsatz (umgerechnet 1,72 Mrd. Euro) bleibt in Stans, Schweiz, während Oslo als Vertriebsstandort bleibt. Microsoft bezeichnet die fusionierte Firma als einen ihrer nun größten Partner. Die neue Organisation will mit dem integrierten Leistungsangebot im Cloud- und KI-Markt weiter wachsen.

Die Geschäftsleitung startet nun unter der Führung von Raphael Erb, der seit Ende 2024 an Bord bei SoftwareOne ist, und Melissa Mulholland, CEO von Crayon, neu durch.

"Mit der Bündelung der Kräfte von SoftwareOne und Crayon ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, schließen sich hier doch zwei führende weltweite Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen zusammen", meint Raphael Erb, Co-CEO von SoftwareOne. "Mit unseren talentierten Teams auf der ganzen Welt, unserem fundierten Fachwissen und unseren Kompetenzen sowie unseren engen Partnerschaften mit Hyperscalern sind wir hervorragend aufgestellt, um unsere Kunden bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen", sagt Melissa Mulholland, Co-CEO von SoftwareOne.

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