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Kein Brett ohne Byte: Storage-Modernisierung im Holzwerk

Wie die Ladenburger Holzwerke mit Huawei OceanStor Dorado ihre Prozesse entlang der Wertschöpfungskette stabilisieren.

Hintergrund

Vom Baumstamm bis zum fertigen Dachstuhl: Die Ladenburger Holzwerke verarbeiten jährlich mehr als 800.000 Kubikmeter Holz an insgesamt vier Standorten – genug für rund 40.000 Dachstühle. In Kerkingen geht es primär darum, aus rund eckig zu machen: Rundholz wird gesägt, getrocknet und an den Standorten unter anderem zu Konstruktionsvollholz (KVH) oder Brettschichtholz (BSH) veredelt.

Dabei steht die stoffliche Nutzung des Rohstoffs Holz klar im Vordergrund, denn sie gewährleistet die höchste Wertschöpfung und die langfristige CO₂-Bindung. Am Ende entstehen beispielsweise fertig abgebundene Dachstühle oder Holzlamellen und Elemente für Fassaden, die Zimmereien wie einen Bausatz montieren. Was dabei nicht stofflich genutzt werden kann, wird konsequent weiterverwertet: Holzwertstoffe fließen in die Pellet-Produktion – zu 100 Prozent aus Nebenprodukten der eigenen Fertigung – und in das eigene Biomasse-Heizkraftwerk. Zusammen mit Photovoltaik erzeugt Ladenburger so regenerativen Strom vor Ort und schöpft den Rohstoff Holz ressourcentechnisch vollständig aus.

Das mittelständische Unternehmen betreibt in Geithain bei Leipzig sowie an drei Standorten in Ostwürttemberg – in Bopfingen, Aufhausen und Kerkingen – ein hochdigitalisiertes Produktionsumfeld. Sägen, Abbundanlagen und Logistiksysteme arbeiten vernetzt. Ein ERP-System und SQL-Datenbanken steuern sämtliche Abläufe. Fällt die IT aus, steht die Wertschöpfung still: Kein Staplerfahrer weiß, wohin das Holz soll. Keine Maschine erhält ihre Steuerungsdaten. Kundenaufträge bleiben liegen.

Herausforderung: Alter Storage, neue Anforderungen

Genau solche Szenarien drohten in Bopfingen, Aufhausen und Kerkingen. Die bisherige Speicherhardware war rund acht Jahre im Einsatz. Supportverträge und Garantien liefen aus. Gleichzeitig ist Ladenburger in den letzten Jahren stark gewachsen, sodass auch die Anforderungen an die IT stiegen, vor allem im Bereich Automatisierung. „Wir haben immer mehr Prozesse digitalisiert und benötigten mehr Rechen- und Speicherkapazität. Gleichzeitig haben wir ein neues, leistungsstärkeres ERP-System eingeführt. Mit diesen Entwicklungen konnte die bestehende Speicherinfrastruktur nicht mehr Schritt halten", erinnert sich Benno Stark, stellvertretender IT-Leiter und verantwortlich für die Infrastruktur sowie Cyber-Security bei Ladenburger.

Die Konsequenzen zeigten sich im Tagesgeschäft: Datenbankabfragen waren langsam, das ERP-System reagierte träge. Die Latenz war hoch, die verfügbaren Ressourcen ausgereizt. In der Produktionshalle am Standort Bopfingen etwa belastete das abendliche Backup den SQL-Datenbankserver so stark, dass das übergeordnete Fertigungsleitsystem keine Daten mehr erhielt und Produktionsprozesse ins Stocken gerieten.

Lösung: Speicher ohne Fibre-Channel-Komplexität

Das IT-Team suchte nach einer neuen Speicherlösung. Ladenburger definierte zunächst, was der neue Storage leisten musste: hohe Performance, einfache Skalierbarkeit und Speicherplatz mit ausreichend Puffer für die kommenden Jahre. Die Ausschreibung ging an mehrere regionale als auch überregionale IT-Dienstleister. Den Zuschlag erhielt die Fornax GmbH aus Lauchheim. „Das Gesamtkonzept auf Basis der Huawei OceanStor Dorado 3000 überzeugte Ladenburger durch Performancedaten und Preis-Leistungs-Verhältnis gleichermaßen", sagt Robert Weber, Geschäftsführer der Fornax GmbH.

Zuerst konfigurierte Fornax die Hardware von Huawei am eigenen Standort in Lauchheim. Anschließend baute der Dienstleister die Systeme in Ladenburgers Serverräume ein – im laufenden Produktionsbetrieb. Weniger kritische virtuelle Maschinen migrierte das Team tagsüber, geschäftskritische SQL-Datenbanken und Fileserver am Wochenende. Die Mitarbeitenden in der Produktion und auch Verwaltung bemerkten von der Umstellung nichts.

An allen drei Standorten installierte Fornax zwei identische OceanStor Dorado 3000 in getrennten Brandabschnitten. Fällt ein Speichersystem aus, übernimmt der jeweilige Storage-Zwilling nahezu in Echtzeit die komplette Leistung. Die Huawei-Speichersysteme kommunizieren direkt mit den Servern, auf denen Ladenburgers virtuelle Maschinen (VMs) laufen. Damit entfällt eine zusätzliche Netzwerkschicht aus Fibre-Channel-Switchen, die bei vielen Storage-Lösungen nötig ist. Das bedeutet: weniger Hardware, niedriger Stromverbrauch, kein Spezialwissen für Konfiguration und Wartung – und damit geringere laufende Kosten.

Vorteile: Backup in 30 Minuten statt mehreren Stunden

Am deutlichsten zahlt sich die neue Infrastruktur beim Backup aus. Hatte die Datensicherung an den drei Standorten zuvor mehrere Stunden gedauert, läuft sie jetzt in knapp 30 bis 90 Minuten je Standort durch – ohne spürbare Auswirkungen auf den laufenden Betrieb. Für geschäftskritische Systeme plant das IT-Team sogar einen granulareren Rhythmus – möglich erst durch die starke Storage-Performance. Snapshots einzelner virtueller Maschinen erstellt das System in Sekunden statt wie früher in Minuten.

„Durch Immutable-Snapshots auf der Storage-Ebene der OceanStor Dorado 3000 haben wir nun auch eine weitere Security-Schicht parallel zu unserer etablierten Backup-Lösung", berichtet Benno Stark. Hinzu kommt: Die Endanwender profitieren von spürbar kürzeren Antwortzeiten im ERP-System und bei Office-Anwendungen. Im Hintergrund sorgen reduzierte Latenzzeiten dafür, dass SQL-Datenbankabfragen deutlich schneller beantwortet werden.

Neben der Performance gewinnt Ladenburger mehr Flexibilität: Die OceanStor Dorado 3000 bringt eine integrierte Deduplikation mit, die aus dem vorhandenen Speicherplatz erheblich mehr herausholt. Zugleich ist das System kompakter als sein Vorgänger und braucht weniger Platz im Serverraum. Benötigt Ladenburger künftig mehr Kapazität, lassen sich neue Platten schnell und kostengünstig nachrüsten. So kann Ladenburger auch neue Anforderungen schnell und sicher erfüllen – egal, ob es um weitere Automatisierung oder die Nutzung von künstlicher Intelligenz geht. 

„Unsere Speicherlösungen sind das Rückgrat unserer Wertschöpfung. Würden sie ausfallen, stünde das gesamte Unternehmen still. Mit der OceanStor Dorado 3000 sind wir jetzt redundant und ausfallsicher aufgestellt – und im IT-Team deutlich entspannter."

Benno Stark, verantwortlich für die Infrastruktur und Security bei Ladenburger 

„Das Gesamtkonzept auf Basis von Huawei OceanStor Dorado 3000 überzeugte durch Leistungsdaten und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die direkte Anbindung an die Server und virtuellen Maschinen spart Ladenburger eine teure Fibre-Channel-Infrastruktur."

Robert Weber, Geschäftsführer der Fornax GmbH 

Über Ladenburger Holzwerke

Ladenburger gehört zu den führenden holzverarbeitenden Unternehmen Europas. 1938 in Aufhausen gegründet, produziert das inhabergeführte Familienunternehmen heute mit rund 800 Mitarbeitenden an vier Standorten in Deutschland: Bopfingen, Aufhausen, Kerkingen (Baden-Württemberg) und Geithain (Sachsen). Kerngeschäft ist die Veredelung von Nadelholz, insbesondere zu Brettschichtholz (BSH) und dem eigenen Ladenburger Schichtholz (LSH), sowie zu Konstruktionsvollholz (KVH). Darauf aufbauend fertigt das Unternehmen Dachstühle, Holzfassaden und ergänzend Pellets. Die Gesamtproduktionskapazität liegt bei über 1.000.000 Kubikmetern Holz pro Jahr.

Weitere Informationen finden Sie unter: ladenburger.de/index.php/de

Über Fornax

Die Fornax GmbH ist ein IT-Systemhaus mit Sitz in Lauchheim (Baden-Württemberg), das sich auf Netzwerk- und Serverinfrastruktur sowie IT-Sicherheit spezialisiert hat. 2008 gegründet, betreut der nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Serviceanbieter mit mehr als 40 Mitarbeitenden die IT-Landschaft mittelständischer Unternehmen in der Region Ostwürttemberg und darüber hinaus.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fornax.biz

Huawei Enterprise Business Group

Die Huawei Enterprise Business Group („Huawei Enterprise") ist einer von drei Geschäftsbereichen von Huawei, einem führenden globalen Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Huawei Enterprise nutzt seine starken F&E-Fähigkeiten und seine umfassende technische Fachkenntnis, um der globalen vertikalen Industrie und Unternehmenskunden im staatlichen und öffentlichen Bereich, der Finanzindustrie, Transport und Logistik, Versorgungs- und Energieunternehmen, Handelsgeschäften und ISPs ein breites Angebot an äußerst effizienten kundenorientierten ICT-Lösungen und Services anzubieten. Die innovativen und führenden Lösungen von Huawei Enterprise decken Netzwerkinfrastruktur, Unified Communications und Collaboration (UC&C), Cloud Computing und Datenzentren, Unternehmenssicherheit und Industrieanwendungen ab.

Weitere Informationen finden Sie unter: e.huawei.com/de 

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