Mittwoch, November 04, 2026

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Die Zahl der Insolvenzen in Österreich ist im ersten Halbjahr 2026 auf 1.881 (- 5,8 %) gesunken. Österreich ist damit das einzige der drei DACH-Länder, in dem die Insolvenzzahlen rückläufig sind.

Dirk Radetzki

Bild: Dirk Radetzki, Dun & Bradstreet: »Viele Betriebe stehen vor strukturellen Umbrüchen.«

In der Aufschlüsselung zeigt sich ein differenziertes Bild: Bei etablierten Unternehmen, die bereits seit 16 Jahren und länger bestehen, stieg die Zahl der Insolvenzen extrem stark an. »Österreich befindet sich in einer Konsolidierungsphase«, erklärt Dirk Radetzki, Senior Vice President bei Dun & Bradstreet Deutschland. »Viele dieser Betriebe haben ihr Geschäftsmodell unter ganz anderen Kosten- und Nachfragebedingungen aufgebaut und stehen jetzt vor strukturellen Umbrüchen wie der Digitalisierung, der Energiewende und dem Fachkräftemangel.«

 

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