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Porr mit starkem Auftrags- und Ergebniswachstum
2025 war ein gutes Jahr für die PORR. Die Produktionsleistung kletterte auf EUR 6.818 Mio. (+ 1,0 %), der Umsatz auf EUR 6.296 Mio. (+1,7 %). Beim Ergebnis legte die PORR sogar um 11 % auf EUR 409,4 Mio. zu, beim Auftragsbestand um 14,1 % auf EUR 7.813 Mio. Der Bau & Immobilien Report hat alle Zahlen und Fakten.
„Wir haben 2025 große Projekte in unseren Heimmärkten wie Österreich, Polen und Rumänien bearbeitet“, erklärt PORR CEO Karl-Heinz Strauss. Das hohe Niveau ist sowohl auf Baufortschritte bei Bahn- und Infrastrukturprojekten wie auch ein stabiles Wachstum im Hochbau zurückzuführen. Die PORR erwirtschaftete insgesamt rund 98 % ihrer Leistung in ihren sieben Heimmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei.

Auftragswachstum mit Großprojekten
Bei den Neuaufträgen kamen Großprojekte aus dem Segment Infrastruktur International sowie aus Rumänien, Polen und Tschechien hinzu. Der Auftragseingang legte um 14,1 % auf EUR 7.813 Mio. zu. Zu den Highlights gehören die Generalsanierung der Tunnelkette Pack auf der A2-Süd Autobahn in Österreich, Polens längster Hochgeschwindigkeitstunnel in Łódź, eine Bahnstrecke in Rumänien sowie mehrere Streckenmodernisierungen in Polen und Tschechien. In Deutschland folgten die Wiederbelebung der Siemensbahn in Berlin und die Sanierung der Donauschleuse Kachlet.
Auch der Hochbau bleibt in Bewegung: So gab es Folgeaufträge für eine pharmazeutische Produktionsanlage in Deutschland, die Errichtung des Energiezentrums Włocławek in Polen, mehrere Gesundheitsbauaufträge und das Hochschulprojekt Graz Center of Physics in Österreich. Dazu kamen Wohnbauprojekte wie die Wohnhausanlagen Nordbahnhof Areal 3E in Wien, Stralauer Allee in Deutschland und Kladno Living in Tschechien. Damit erhöhte sich auch der Auftragsbestand per 31. Dezember um 11,7 % auf EUR 9.539 Mio.
Kräftiger Ergebnisanstieg und starke Bilanz
Auch die Ertragskennzahlen steigerten sich markant: Bei einem Umsatzwachstum von +1,7 % auf EUR 6.295,9 Mio. legte das Betriebsergebnis (EBIT) überproportional auf satte EUR 196,7 Mio. zu, ein Plus von 24,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wuchs ebenfalls um 24,4 % und das Konzernergebnis erhöhte sich um 25,6 % auf EUR 136,7 Mio. Zurückzuführen ist dies auf eine Kombination aus Kosteneinsparungen, höherer Effizienz, einer Leistungssteigerung sowie einem verbesserten Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen. Durch die Ergebnisverbesserung ergab sich eine EBIT-Marge von 3,1 %. Das Ergebnis je Aktie steigerte sich um 29,3 % auf EUR 3,00 (2024: EUR 2,32).
Ausblick
Auf Basis des hohen Auftragsbestands sowie der erwarteten Marktentwicklung geht der Vorstand von einer moderat positiven Leistungs- und Umsatzentwicklung sowie einer Steigerung der EBIT-Marge im Jahr 2026 aus. Unverändert bleibt das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5 % bis 4,0 % bis 2030.
Für Unsicherheit sorgt der Krieg im Nahen Osten. Allerdings hat die PORR ihre operative Tätigkeit in Katar in den vergangenen zwei Jahren weitgehend reduziert und konzentriert sich im Wesentlichen auf administrative Restabwicklungen. Es wird davon ausgegangen, dass der aktuelle Konflikt im Nahen Osten darauf keinen signifikanten Einfluss hat. Große Teile des Energiebedarfs der PORR Gruppe, insbesondere Strom und Gas, sind preislich abgesichert. Sollten die Spannungen länger andauern, könnten sich Auswirkungen auf die Materialpreise ergeben. Für den Auftragsbestand bestehen jedoch Preisfixierungen beziehungsweise Preisgleitklauseln.
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