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Der ehemalige Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich, Leo Windtner, ist am 8. August völlig unerwartet im 75. Lebensjahr verstorben. Windtner war 38 Jahre in der Energie AG, davon 22 Jahre als Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor, tätig.

Leo Windtner im Jahr 2012. Foto: Wikipedia

„Mit Leo Windtner hat Oberösterreich eine große Persönlichkeit verloren, die über die Landesgrenzen hinweg nicht nur die Energiewirtschaft, sondern auch viele Gesellschaftsbereiche, insbesondere den Sport geprägt hat. Er war insgesamt 38 Jahre in der Energie AG Oberösterreich tätig, davon hat er vor allem in den 22 Jahren als Generaldirektor aus der vormaligen OKA als regionalen Stromversorger einen erfolgreiche Infrastrukturkonzern für Ver- und Entsorgung geformt. Unter seiner Führung ist nicht nur die Strommarktliberalisierung erfolgreich bewältigt worden, sondern der Landesenergieversorger hat sich schon damals zum Wegbereiter des Energiesparens, der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt, unter anderem mit der Errichtung des SolarCampus in Eberstalzell als Photovoltaik-Forschungskraftwerk. Leo Windtner war darüber hinaus auch die Förderung des Spitzensports, aber auch junger Sporttalente ein besonderes Anliegen, das er auch tatkräftig umgesetzt hat – unter anderem mit der Energie AG-Sportfamilie, aber auch als Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Neben seinem Engagement in der Kommunalpolitik hat auch er im Kulturwesen Akzente gesetzt, etwa als Obmann der St. Florianer Sängerknaben. Leo Windtner hat mit seiner Energie über die Landesgrenzen hinaus in allen Lebensbereichen gewirkt“, zeigt sich Energie AG-Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner als persönlicher Freund des Verstorbenen tief betroffen über das plötzliche Ableben von Leo Windtner.

„Leo Windtner hat mit seiner Arbeit und seinem unendlichen Einsatz ganz wesentlich die Erfolgsgeschichte der Energie AG geschrieben. Unter seiner umsichtigen Führung hat sich der Konzern vom Landesenergieversorger OKA zu einem modernen und kundenorientierten Energie- und Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Mit Weitblick und geprägt von unternehmerischem Denken wurden in seiner Ära die entscheidenden Weichen für die erneuerbare Zukunft gestellt. Wir sind ihm für seinen Einsatz und sein Engagement für unsere Energie AG zutiefst dankbar und werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Unser aufrichtiges Mitgefühlt gehört seiner Familie und seinen Freunden“, zeigt sich auch CEO Leonhard Schitter sowie der gesamte Vorstand tief betroffen über das plötzliche Ableben des ehemaligen Generaldirektors.

Leo Windtner trat 1978 in die OKA ein und war maßgeblich an der Entwicklung der Energie AG vom regionalen Versorger hin zu einem internationalen, wettbewerbsfähigen Infrastrukturkonzern beteiligt. Mit Leo Windtner hat die Energie AG frühzeitig den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen forciert und die Digitalisierung des Konzerns vorangetrieben. Zudem stand für Leo Windtner stets der Kunde und die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Parallel dazu hat er mit der Energie AG Sportfamilie ein Sportförderprogramm zur Unterstützung aufstrebender Talente ins Leben gerufen. 2017 ging er nach 8.156 Tagen an der Spitze des Konzerns in Pension.

Windtner war Träger des „Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“ und neben seiner Funktion in der Energie AG, Mitglied des Aufsichtsrates mehrerer Industrieunternehmen und zudem mehr als zwölf Jahre Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes.

Reaktion von Oesterreichs Energie
Leo Windtner war von 2005 bis 2008 Präsident von Oesterreichs Energie und in den Jahren danach bis 2017 Vizepräsident des Verbands der heimischen E-Wirtschaft. 

Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie: „Leo Windtner war eine prägende Persönlichkeit mit außergewöhnlichem Verantwortungsbewusstsein. Er hat die Branche mit klarem Blick und menschlicher Haltung mitgestaltet. Wir verlieren einen persönlichen Mentor und großartigen Menschen, dem das Erreichen langfristiger Ziele, Teamarbeit und Kompromissbereitschaft stets wichtiger waren als kurzfristige, persönliche Erfolge.“

Michael Strugl, Präsident von Oesterreichs Energie: „Leo Windtner hat Oesterreichs Energie in einer Zeit großer Umbrüche mit Führungsstärke und Weitblick geleitet. Sein Engagement für die Energiewirtschaft und seine verbindende Art werden uns stets in Erinnerung bleiben.“

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