Freitag, Oktober 23, 2026

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Die Sana Kliniken und STACKIT, der Cloud-Anbieter von Schwarz Digits, der IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, haben einen Rahmenvertrag über die Nutzung der STACKIT Cloud geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist der schrittweise Aufbau einer autarken, hochsicheren Cloud-Umgebung für den Sana-Konzern und die Reduzierung der Abhängigkeit von globalen Hyperscalern.

Cloud-Kooperation in Deutschland
Bild: iStock

Der Fokus liegt bei diesem Schritt auf dem Schutz der Patientinnen und Patienten – und damit auf der Sicherheit ihrer besonders schützenswerten Gesundheitsdaten. Zugleich reagiert Sana auf veränderte politische, wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen sowie auf den wachsenden Anspruch an digitale Souveränität im europäischen Gesundheitswesen. Ebenso soll die zunehmende Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und internationalen Hyperscalern reduziert werden. Als einer der größten privaten Gesundheitsdienstleister Deutschlands mit einem breiten Klinik- und Versorgungsnetz investiert Sana seit Jahren konsequent in die Modernisierung seiner IT-Landschaft – mit einem klaren Fokus auf Datensicherheit, hohe Verfügbarkeit und den verlässlichen Schutz sensibler Gesundheitsdaten.

Im ersten Schritt wird eine autarke „Landingzone“ in der STACKIT Cloud aufgebaut. Diese standardisierte Zielumgebung bildet die Basis, um ausgewählte IT-Services und Anwendungen der Sana IT Services bei STACKIT bereitzustellen und produktiv zu betreiben. Auf dieser Grundlage werden sukzessive erste Projekte in die STACKIT-Infrastruktur überführt und dort produktiv umgesetzt. Verbunden ist damit das Ziel, Betriebs- und Sicherheitsstandards zu etablieren, die Erweiterung um ergänzende Funktionen und Dienste planbar zu gestalten und Erfahrungen zu sammeln.

Mit der modularen Klinikplattform Avelios Medical, die in Zukunft mehrere verschiedene Krankenhausinformationssysteme (KIS) im Konzern ersetzen soll, und OmniConnect, einer Schnittstellensoftware zur sicheren Kommunikation zwischen KIS und der Telematikinfrastruktur, verlegt Sana bereits während der ersten Phase zwei zentrale Bausteine ihrer digitalen Transformation in die STACKIT Cloud – zunächst genutzt von ausgewählten Einrichtungen.
Nach einer Erprobungsphase 2026 sollen ab 2027 der konzernweite Rollout in alle Häuser und Einrichtungen sowie die Verlegung weiterer Services in die Cloud erfolgen.

STACKIT betreibt Rechenzentren in Deutschland und Österreich und richtet sein Angebot konsequent an europäischen Datenschutz- und Sicherheitsstandards aus. Damit stellt der Cloud-Provider eine leistungsfähige, europäische Alternative zu außereuropäischen Hyperscalern dar. Darüber hinaus treiben die Unternehmen der Schwarz Gruppe am Standort Heilbronn den Aufbau eines starken KI-Ökosystems voran – eine Entwicklung, von der auch zukünftige gemeinsame Projekte im Bereich datengetriebener und KI-gestützter Anwendungen profitieren können.

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