Dienstag, August 25, 2026

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Vier technologiebegeisterte Studierende österreichischer Universitäten wurden von einer fünfköpfigen Fachjury, bestehend aus Vertretern der IT-, Wirtschafts- und Medienbranche, ausgewählt und reisen im Rahmen des internationalen Bildungsprogramms „Seeds for the Future“ gemeinsam mit Huawei Austria nach China. Im Fokus stehen technologische Zukunftsthemen, internationaler Austausch und Einblicke in eines der weltweit führenden IKT-Unternehmen.

Bild: Huawei

Bild: Soundos Saidi, Theo Albert Götze, Jana Reischl, Michael Nowak (Huawei), Dr. Margareta Griessler-Hermann (Rathaus), Andreas Stettin, David Cheng (Huawei)


Die jungen Talente der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der TU Graz (mit gleich zwei Studierenden) und der Diplomatischen Akademie Wien starteten im Rahmen von „Seeds for the Future“ in eine exklusive Bildungsreise nach China. Nachdem die ersten Tage in Peking unter anderem für einen Besuch der österreichischen Botschaft und der Peking-Universität genutzt werden, erwartet sie im Huawei-Headquarter in Shenzhen ein vielseitiges Programm zu Zukunftstechnologien wie 5G, Künstlicher Intelligenz, Cloud-Lösungen und nachhaltigen Technologien.

Darüber hinaus steht der Austausch mit internationalen Expert:innen und Studierenden aus zahlreichen Ländern im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhalten damit die Möglichkeit, hinter die Kulissen von Huawei, einem der größten IKT-Unternehmen der Welt, zu blicken und technologische Entwicklungen dort zu erleben, wo sie maßgeblich vorangetrieben werden. Mit dem Programm fördert Huawei Austria heimische Nachwuchstalente und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Österreich im Hinblick auf zukunftsrelevante Kompetenzen, Technologien und Berufsfelder.

Das Auswahlverfahren

Im Rahmen des Bewerbungsprozesses setzten sich die Bewerber:innen in einem Essay mit der Frage auseinander: „KI zwischen Verantwortung und Wettbewerb: Wie viel Regulierung braucht Innovation und wer trägt letztlich die Verantwortung?“. Mitte Juni folgte dann das Jurymeeting, bei dem sich eine unabhängige fünfköpfige Jury durch Berücksichtigung von Lebenslauf und Essay aus allen Studierenden für die besten vier entschied. Michael Nowak, Unternehmenssprecher von Huawei Austria zum Auswahlprozess: „Die Jury hat sich aus Dutzenden Einreichungen für vier Studierende entschieden, die nicht nur mit hervorragenden Studienleistungen in zukunftsrelevanten Fachrichtungen überzeugt haben, sondern auch über das Studium hinaus besonderes Engagement zeigen. In ihren Essays haben sie zudem bewiesen, dass sie globale Zukunftsthemen differenziert betrachten, kritisch hinterfragen und aus unterschiedlichen Perspektiven einordnen können.“

Offizieller Startschuss in Wien

Der Auftakt zum diesjährigen Programm fand am vergangenen Freitag im Wiener Rathaus statt. Beim ersten gemeinsamen Kennenlernen im Rahmen des offiziellen Termins wurde „Seeds for the Future“ feierlich eröffnet. Margareta Griessler-Hermann, Beraterin des Wiener Bürgermeisters und Sinologin, betonte in ihrem Vortrag: „Interkulturelle Kompetenz und aufmerksamer Dialog auf Augenhöhe, das bedeutet auch voneinander zu lernen. China hat da Vieles für uns zu bieten und die Studierenden werden mit großartigen Erfahrungen zurück nach Österreich kommen."
„In China erwartet die Studierenden ein abwechslungsreiches Programm: von kulturellen Highlights bis zu exklusiven Einblicken in unser Headquarter in Shenzhen. Für die Teilnehmenden ist das eine besondere Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und Zukunftstechnologien aus nächster Nähe kennenzulernen“, beschreibt Nowak die anstehende Reise.

Nach dem Besuch im Rathaus wurde bei einem Termin im Bundeskanzleramt das Thema des Essays noch einmal in großer Runde diskutiert und analysiert bevor die Gruppe am nächsten Tag voller Vorfreude die Reise nach China startete. „Ich freue mich sehr und bin äußerst gespannt, was ich von der Wissensreise mitnehmen werde! Da ich mich sowohl als Student als auch als Startup-Gründer täglich mit verschiedensten Technologien auseinandersetze, bedeutet es mir besonders viel, ein Land besuchen zu dürfen, welches technologisch so fortschrittlich ist und mir neue Einblicke ermöglicht“, erzählt der 21-jährige Andreas Stettin, Computerscience und Software Engineering-Student der TU Graz, als einer der vier Mitreisenden.

Über „Seeds for the Future“
Das internationale Bildungsprogramm „Seeds for the Future“ wird bereits seit zwölf Jahren durchgeführt. Es hat Tausenden Studierenden die Chance eröffnet, direkt in die Welt neuer Technologien einzutauchen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Europaweit nehmen heuer mehrere Nationen am Programm teil. Für vier ausgewählte österreichische Studierende geht es in die pulsierende Tech-Metropole Shenzhen, wo sie auf die Teilnehmenden aus anderen Ländern stoßen.

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