Donnerstag, Oktober 15, 2026

Mehrwert für Manager

STRABAG übernimmt den ersten Bauabschnitt der neuen Zentralen Notaufnahme der Klinik Favoriten. Der Auftrag des Wiener Gesundheitsverbundes umfasst Hochbau, Elektrotechnik und technische Gebäudeausrüstung.

Visualisierung des neuen Zentralbaus der Klinik Favoriten mit der geplanten Zentralen Notaufnahme und angrenzenden Gebäudeteilen.

Die neue Zentrale Notaufnahme ist Teil des neuen Zentralbaus der Klinik Favoriten, einem der größten Gesundheitsbauprojekte des Wiener Gesundheitsverbundes. © Expressiv GmbH

STRABAG hat vom Wiener Gesundheitsverbund den Zuschlag für die Errichtung der neuen Zentralen Notaufnahme der Klinik Favoriten erhalten. Die Auftragssumme für den ersten Bauabschnitt beträgt 152 Millionen Euro. STRABAG ist dabei als Teilgeneralunternehmerin für Bau, Elektrotechnik und HKLS zuständig. Die Bauzeit läuft laut Projektangaben von September 2026 bis zum ersten Quartal 2030.

Die Zentrale Notaufnahme ist Teil des neuen Zentralbaus der Klinik Favoriten. Auf rund 65.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Aufnahme- und Erstversorgungseinheiten, Intensivbereiche, Ambulanzen sowie Flächen für Diagnostik und Intervention. Vorgesehen sind außerdem mehrere Bettenstationen für Innere Medizin und Pulmologie. Der erste Bauabschnitt soll 2030 in Betrieb gehen.

Technik als Teil des Bauauftrags

Die technische Gebäudeausrüstung übernimmt die STRABAG-Tochter Lohr Gebäudetechnik. Ihr Leistungsumfang reicht von Energie- und Versorgungstechnik über Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen bis zur Gebäudeautomation. Hinzu kommen Kommunikations-, Sicherheits- und elektrotechnische Systeme für den Krankenhausbetrieb.

Bei einem Projekt dieser Art ist die technische Infrastruktur eng mit der baulichen Umsetzung verknüpft. Versorgungssicherheit und das Zusammenspiel der Systeme müssen bereits während Planung und Ausführung berücksichtigt werden.

„Krankenhäuser sind High-Tech-Gebäude. Umso wichtiger ist ein integrierter Ansatz, der Bau und technische Ausrüstung von Anfang an zusammenführt“, sagt STRABAG-CEO Stefan Kratochwill.

Bauen neben Intensivstation und Ambulanz

Die Arbeiten finden in direkter Nachbarschaft zu Intensivstationen, Ambulanzen und weiteren medizinisch genutzten Bereichen statt. Laut STRABAG sind deshalb lärm- und erschütterungsarmes Arbeiten besonders wichtig.

Auch die Baustellenlogistik ist eingeschränkt. Auf dem Areal stehen nur begrenzte Flächen zur Verfügung, zudem gibt es lediglich eine Baustellenzufahrt. Anlieferungen und Arbeitsabläufe müssen entsprechend genau geplant werden, damit der Krankenhausbetrieb während der Bauzeit aufrechterhalten werden kann.

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