Sunday, April 05, 2026

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Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, besucht das Schneider-Electric-Werk in Wien - eine Produktionsstätte für die Elektrifizierung der Wirtschaft und nachhaltige Technologien.

Bild: BMIMI/Sebastian Gräven

Bild: Mike Hughes (CEO Schneider Electric DACH), Minister Peter Hanke (BMIMI), Karl Sagmeister (CEO Schneider Electric Österreich) und Martin Jedliczka (Schneider Electric).

Österreichs und Europas Industrie stehen vor großen Herausforderungen: Neben der zunehmenden Digitalisierung erfordern sowohl Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit als auch die Energiewende in der Industrie und die Dekarbonisierung zur Erreichung der Klimaziele neue Lösungen.

„Unser Land zählt schon jetzt zu den Spitzenreitern, wenn es um Forschung, Entwicklung und Fertigung von Green-Tech-Innovationen geht. Mit der Industriestrategie 2035 und zielgerichteten Förderungen und Forschungsinitiativen wie ‚Transformation der Industrie‘ setzen wir als Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um diese Kompetenzen zu stärken und gleichzeitig die Energiewende voranzutreiben. Schneider Electric zeigt, wie Innovationen in serienreife Produkte umgelegt werden können, die dann in die ganze Welt versandt werden. Dabei steht die ‚triple transition‘ aus Digitalisierung, Elektrifizierung und Nachhaltigkeit im Zentrum“, betont Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke bei einem Lokalaugenschein bei Schneider Electric in Wien Ende Februar.

Der Besuch des Ministers fand bei der Schneider Electric Power Drives GmbH in Floridsdorf statt, die als bedeutender High-Tech-Standort in Österreich gilt. Hier konnte sich der Minister selbst ein Bild der neuesten technologischen Entwicklungen und Innovationen machen. Am Standort entwickelt und produziert das Unternehmen Frequenzumrichter im Leistungsbereich von 110kW bis 2,6MW, die weltweit in industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Am Standort sind rund 230 Mitarbeitende tätig. Die Organisation umfasst Forschung und Entwicklung, Produktion, Reparatur sowie Aktivitäten im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Von Floridsdorf aus werden vor allem Kundinnen und Kunden in Europa, Südamerika und dem Mittleren Osten beliefert, unterstützt durch ein spezialisiertes Serviceteam.

Circular Economy im Wachsen
„Unser Dank gilt Minister Hanke für das Interesse am Standort und die Gelegenheit, unsere konkreten Lösungen und das Potenzial für Wertschöpfung in Österreich sichtbar zu machen“, so Karl Sagmeister, CEO Schneider Electric Österreich. "Von hier aus wird Projektmanagement für Großprojekte in der ganzen Welt bereitgestellt, ergänzt durch das relativ neue Portfolio rund um Circular Economy", sagt Sagmeister. Gerade die Weiterverwendung und Reparaturen von technischer Ausrüstung hätten in den vergangenen Jahren zugenommen, die Angebote für die Kreislaufwirtschaft haben sich für das Technologieunternehmen zu einem erfolgreichen Geschäftszweig entwickelt.

„Die Frage ist nicht, ob wir die richtigen Technologien haben, sondern wie schnell sie in die Breite kommen. Genau dafür ist der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft entscheidend, damit Rahmenbedingungen, Förderung und Industrieagenda wirkungsvoll aufeinander abgestimmt werden können“, ist Mike Hughes, CEO Schneider Electric DACH, überzeugt.

Schneider Electric bietet weltweit auf B2B-Basis Produkte und Technologien an, die Unternehmen bei der Energiewende und Dekarbonisierung sowie dem digitalen Wandel unterstützen. Nachhaltigkeit steht dabei nicht nur im Firmenportfolio, sondern wird seit über 20 Jahren gelebt: Schneider Electric wurde mehrfach als nachhaltigstes Unternehmen der Welt ausgezeichnet – zuletzt 2025 von TIME und Statista sowie von Corporate Knights.

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