Friday, May 15, 2026

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Siemens hat gemeinsam mit der Hrvatski Telekom ein "White Space Cooling Optimization (WSCO)"-Projekt abgeschlossen. Dank eines intelligenten Sensor-Setups und KI-getriebenem Kühlungsmanagement arbeitet das Rechenzentrum von HT in Zagreb nun effizient und klimaschonend.

Bild: iStock


Martin Lang, Head of Smart Infrastructure Buildings, Siemens Österreich: „Hrvatski Telekom setzt künftig eine KI-getriebene und zu maschinellem Lernen fähige Lösung ein, die die Kühlvorgänge im Rechenzentrum dynamisch steuert. Als Ersparnis kann man hier von einer sechsstelligen Eurosumme ausgehen, die sich das Unternehmen dank WSCO und dem damit einhergehenden Wegfall von hitzebedingten Ausfällen spart.“

Ivan Visković, Head of Core Network and Services Sector des kroatischen Telcos sagt: „Dank WSCO und dynamischer KI-Kühlung haben wir eine deutlich effizientere Kühlung der IT-/NT-Geräte in unserem größten Rechenzentrum erreicht. Die Implementierung hat zu einem verbesserten Temperaturmanagement geführt, Hotspots beseitigt, die Betriebszeiten der Kühlgeräte reduziert und die Wartungskosten gesenkt.“
 
Die White Space Cooling Optimization umfasst eine technische Komponente und eine Prozesskomponente. Thermistoren messen Temperaturschwankungen in den Racks auf Basis des elektrischen Widerstands. Diese Komponente besteht außerdem aus drahtlosen Sensor- und Steuermodulen, einer KI-Engine und einer Systemkonsole für den Benutzerzugriff. Auf der Prozessseite sorgt eine Optimierungsschleife für kontinuierliche Verbesserungen. Diese beginnt mit einer sensorgesteuerten Bewertung, die Daten zum aktuellen Status erfasst. WSCO nutzt künstliche Intelligenz, um den Luftstrom der Lüfter automatisch zu regulieren und Probleme zu identifizieren. Die Kühlprozesse werden dann entsprechend dynamisch angepasst. Der kontinuierliche Betrieb und der Einsatz von maschinellem Lernen sorgen dafür, dass bis zu 99 Prozent der in einem Rechenzentrum auftretenden Hotspots letztendlich beseitigt werden können. Neben der ständigen Verbesserung trägt dies auch zur vorausschauenden Wartung bei, indem fehlerhafte Komponenten identifiziert werden.
 

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