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Mainframe fürs KI-Zeitalter
IBM hat eine neue Generation seiner Mainframes vorgestellt, die vollständig mit KI-Funktionen für Hardware-, Software- und das Betriebssystem ausgestattet ist. Angetrieben vom neuen "IBM Telum II"-Prozessor, erweitert der "IBM z17" die Funktionalität des Systems über transaktionale KI-Funktionen hinaus, um neue Workloads zu ermöglichen.
IBM Z definiert KI im Unternehmenseinsatz neu: Der z17 schafft eine um 50 Prozent schnellere Verarbeitung von KI-Inferenzoperationen als der Vorgänger z16. IBM hat dazu auch 250 KI-Anwendungsfälle für den Einsatz definiert, etwa die Minderung von Kreditrisiken, die Verwaltung von Chatbot-Diensten, die Unterstützung medizinischer Bildanalysen oder die Eindämmung von Einzelhandelskriminalität.
Das z17-Modell ist das Ergebnis von fünf Jahren Design- und Entwicklungsarbeit, in denen mehr als 300 Patentanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt eingereicht wurden, heißt es. Die KI-Inferenzfunktionen von z17 werden von einem On-Chip-KI-Accelerator der zweiten Generation unterstützt, der in den IBM Telum II-Prozessor integriert ist und eine höhere Frequenz, Rechenkapazität und ein um 40 Prozent größeres Cache-Wachstum bietet. Das ermöglicht mehr als 450 Milliarden Inferenzoperationen an einem Tag und eine Reaktionszeit von einer Millisekunde.
Der "IBM Spyre Accelerator", der voraussichtlich im 4. Quartal 2025 als PCIe-Karte verfügbar sein wird, wird zusätzliche KI-Rechenfunktionen bieten, um den Telum II-Prozessor zu ergänzen. Gemeinsam werden sie optimierte Umgebungen schaffen, um die Multi-Modell-Methoden der KI zu unterstützen. Der Spyre Accelerator wurde speziell entwickelt, um generative KI-Funktionen auf den Mainframe zu bringen, einschließlich laufender Assistenten, die die im System enthaltenen, unternehmensweiten Daten nutzen.
Mit dem z17 sollen auch die Softwareentwicklung und der laufende Betrieb von IT durch den Einsatz von KI-Assistenten und KI-Agenten verbessert werden, einschließlich IBM watsonx Code Assistant für Z und IBM watsonx Assistant für Z. "Die Branche lernt schnell, dass KI nur so wertvoll ist wie die Infrastruktur, auf der sie läuft", sagte Ross Mauri, General Manager, IBM Z und LinuxONE, IBM. "Mit z17 bringen wir KI mit der Software, der Rechenleistung und dem Speicher in den Kern des Unternehmens, um KI schnell einsatzbereit zu machen. Darüber hinaus können Unternehmen ihre riesigen, ungenutzten Speicher an Unternehmensdaten auf sichere und kostengünstige Weise mit KI zusammenarbeiten lassen."
Vollständig integriert
Das IBM-z17-System ist vollständig in hybride Umgebungen integrierbar, indem es Hardware-Innovationen, Softwarefunktionen für KI und umfassende Unterstützung für offene Standards und Tools eng miteinander verbindet. Zusätzlich ist das System mit neuen Sicherheits- und Ausfallssicherheitsfunktionen ausgestattet. IBM z17 soll ab dem 18. Juni 2025 weltweit verfügbar sein.
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