Thursday, April 30, 2026

Mehrwert für Manager

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EY Österreich baut seine Kompetenz im Bereich künstliche Intelligenz mit Fokus auf industrielle Anwendungen weiter aus. Zusätzliche Expert:innen, darunter Gerhard Schagerl (50) und Nikolaus Keuth (49), verstärken das bestehende Team und erweitern die technologische wie branchenspezifische Beratungskompetenz.

Gerhard Schagerl und Nikolaus Keuth beraten zu KI-Lösungen bei EY.

Mit Schagerl und Keuth gewinnt EY zwei ausgewiesene Industrie- und AI-Experten, die unter anderem bei AVL tätig waren und über langjährige Erfahrung in der Umsetzung datengetriebener Lösungen im industriellen Umfeld verfügen. 

Gerhard Schagerl verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Führung und Skalierung von Data, Cloud und Industrial AI-Geschäftseinheiten. Er verantwortete globale AI- und Datenstrategien, baute nachhaltige, wachstumsstarke Portfolios auf und leitete komplexe Transformationsprogramme für Industriekunden.

Nikolaus Keuth bringt umfassende Erfahrung in der Produkt- und Lösungsverantwortung für Industrial AI und datenbasierte Plattformen mit. Er entwickelte globale Produktstrategien, führte skalierbare AI- und SaaS-Lösungen erfolgreich in den Markt ein und etablierte nachhaltige, wachstumsorientierte Geschäftsmodelle. Sein Fokus liegt auf der Umsetzung industrieller AI-Anwendungen sowie auf dem Aufbau leistungsfähiger Produkt- und Engineering-Organisationen.

Ziel des AI-Teams ist es, Industriekunden nicht nur bei einzelnen Pilotprojekten zu begleiten, sondern AI strategisch in Kernprozesse zu integrieren – von Produktionsoptimierung über intelligente Robotik bis hin zu datengetriebener Entscheidungsunterstützung. 

Messbare Effekte
Die industrielle AI-Kompetenz von EY Österreich basiert auf konkreten Projekterfahrungen. Für NEVEON wurden datenbasierte Optimierungsmodelle entwickelt, um Produktionsprozesse transparenter zu machen und Effizienzpotenziale systematisch zu identifizieren. Bei Austrotherm lag der Schwerpunkt auf der Analyse und Verbesserung von Fertigungsabläufen durch AI-gestützte Auswertungen großer Produktionsdatenmengen. Gemeinsam mit Doka wurden datengetriebene Modelle implementiert, um operative Prozesse präziser zu steuern und fundiertere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Diese Beispiele zeigen, dass Industrial AI nicht abstrakt bleibt, sondern messbare betriebswirtschaftliche Effekte erzielt – von Produktivitätssteigerungen über Qualitätsverbesserungen bis hin zu resilienteren Produktionsstrukturen.


Die industrielle Transformation beschleunigt sich – getrieben durch Digitalisierung, Kostendruck und volatile Lieferketten. Künstliche Intelligenz wird dabei zu einem zentralen Hebel für Effizienz, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. „Künstliche Intelligenz entfaltet ihren vollen Wert erst dann, wenn sie tief in industrielle Kernprozesse integriert wird und messbare betriebswirtschaftliche Ergebnisse liefert. Mit dem Ausbau unseres Teams in Österreich und unserer aktiven Rolle im europäischen Industrials-Netzwerk schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Kund:innen bei dieser Transformation ganzheitlich zu begleiten – von der Strategie bis zur skalierbaren Umsetzung“, sagt Christoph Mayer, Partner bei EY Österreich.

Führungsrolle
Im Rahmen des EY European Industrials AI Innovation Hub in Stuttgart übernimmt EY Österreich eine zentrale inhaltliche Rolle. Der Hub bündelt branchenspezifische Expertise, technologische Best Practices und erprobte Use Cases aus verschiedenen europäischen Märkten. EY Österreich steuert maßgeblich die Entwicklung und Operationalisierung von Industrial AI-Lösungen und bringt dabei seine umfassende Projekterfahrung im Produktions- und Fertigungsumfeld ein. Damit positioniert sich das österreichische Team als Kompetenzträger für Industrial AI innerhalb des europäischen EY-Netzwerks.

Der Hub wurde am 25. September 2025 eröffnet und bündelt AI-Expertise für Industriekunden aus ganz Europa. Auf 200 Quadratmetern Fläche werden mehr als 20 immersive Demonstrationen und insgesamt 140 konkrete Anwendungsfälle entlang der industriellen Wertschöpfungskette gezeigt. Industrieunternehmen können dort Industrial Metaverse, Physical AI und Advanced Engineering-Lösungen live erleben, testen und gemeinsam mit EY-Teams weiterentwickeln. In einer sogenannten „Ideas Arena“ werden Prototypen schnell konzipiert und in skalierbare Lösungen überführt.

Zum Einsatz kommen unter anderem AI-unterstützte Industrieroboter, intelligente Sicherheitsüberwachungssysteme sowie Lösungen zur Modernisierung bestehender Robotik durch AI-fähige Betriebssysteme. Ein Teil der Anwendungen wurde gemeinsam mit Technologiepartnern wie Microsoft, SAP, Dell und NVIDIA entwickelt.

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