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Fabasoft: Rekordzahlen und KI-Innovationen treiben Wachstum
Der Linzer Softwarepionier und Cloudspezialist Fabasoft blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025/2026 zurück.
In einem marktwirtschaftlich herausfordernden Umfeld konnte das Unternehmen seine Position als österreichischer IT-Innovationsführer und Marktführer für elektronische Akten im DACH-Raum weiter festigen. Wie der aktuelle Jahresfinanzbericht belegt, verbindet Fabasoft ein solides Umsatzplus mit einer konsequenten Transformation hin zu wiederkehrenden Erlösen und massiven Investitionen in Zukunftstechnologien wie K).
Im Berichtszeitraum vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026 steigerte der Fabasoft Konzern seine Umsatzerlöse auf 90,0 Millionen Euro, was einem deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (86,8 Mio.) entspricht. Ein zentraler Pfeiler dieser Entwicklung ist der strategische Fokus auf das Cloud-native-SaaS-Modell. Die sogenannten "Recurring Revenues" ((wiederkehrende Umsatzerlöse) kletterten um 12,5 % auf 54,9 Millionen Euro. Damit machen diese stabilen Einnahmen 61 % des Gesamtumsatzes aus. Diese Entwicklung unterstreicht den Transformationsprozess weg von Einmallizenzen hin zu einem monatlichen Nutzungsgebührenmodell.
Geografisch betrachtet bleibt Deutschland mit einem Umsatz von 40,4 Mio. Euro der wichtigste Markt, dicht gefolgt vom Heimmarkt Österreich mit 35,3 Mio. Euro. Auch in der Schweiz konnte mit 8,2 Mio. Euro ein stabiler Beitrag zum Konzernerfolg geleistet werden.
Profitabilität gesteigert
Trotz anhaltender Investitionen in den Auf- und Ausbau der „Fabasphere“ und einer Stärkung von Vertrieb und Marketing konnte die Profitabilität überproportional gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBIT) sprang von 13,3 Mio. im Vorjahr auf 15,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 17,4 % (Vorjahr: 15,3 %). Das EBITDA erreichte 23,5 Mio. Euro.
Unter dem Strich verbleibt ein Jahresergebnis von 10,8 Millionen Euro (Vorjahr: 9,1 Mio.). Für die Aktionäre schlägt sich diese Performance in einem verbesserten Ergebnis je Aktie von 0,97 EUR nieder (Vorjahr: 0,80 Euro). Infolgedessen beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung eine deutliche Anhebung der Dividende auf 0,50 EUR je Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,10 EUR).
Fokus auf KI und Cloud-native
Fabasoft investiert kontinuierlich auf einem für die Branche sehr hohem Niveau in Forschung und Entwicklung (F&E). Die Forschungsquote liegt bei 29,4 % des Umsatzes, was F&E-Aufwendungen von 26,5 Millionen Euro entspricht. Im Zentrum stehen dabei nutzerorientierte KI-Anwendungen innerhalb der Fabasphere-Solutions sowie die technologische Zusammenarbeit mit der Tochter Mindbreeze.
Highlights der Entwicklung sind „Agentic AI Use Cases“ im Mindbreeze Insight Workplace, die es ermöglichen, komplexe Prozesse automatisiert durch KI-Agenten steuern zu lassen. In den Fabasoft-Produkten halten Funktionen wie die KI-gestützte Prüfung von Verträgen oder die automatisierte Aufgabenerstellung aus Sitzungsprotokollen Einzug. Dabei setzt der Konzern auf „Responsible AI“: Datenhoheit und Sicherheit bleiben gewahrt, da Informationen die kundenspezifische Umgebung nicht verlassen.
Stabilität
Die Bilanz von Fabasoft zeigt sich mit einer Bilanzsumme von 106,7 Millionen Euro (Vorjahr: 93,3 Mio. EUR) sehr solide. Die Eigenkapitalquote liegt bei 39,7 %. Besonders hervorzuheben ist die Liquiditätssituation: Die liquiden Mittel stiegen auf 41,8 Millionen Euro. Dieser finanzielle Spielraum ermöglicht es Fabasoft, auch künftig organisch zu wachsen und strategische Akquisitionen, wie zuletzt die Aufstockung der Anteile an der Fabasoft Xpublisher GmbH auf 95 % zu tätigen.
Auch im Bereich der Nachhaltigkeit setzt Fabasoft Maßstäbe. Durch den vollständigen Umstieg auf Elektromobilität im Juli 2025 konnten die direkten CO₂-Emissionen (Scope 1) um über 90 % reduziert werden. Insgesamt stammen bereits 78,3 % des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen.
Zum Stichtag beschäftigte der Konzern 505 Mitarbeitende. Um den Wachstumskurs fortzusetzen, investiert Fabasoft in die Aus- und Weiterbildung sowie in attraktive Arbeitsumgebungen.
Für das kommende Geschäftsjahr plant Fabasoft, strategischen Zukunftsthemen bewusst Vorrang vor kurzfristigen Ertragszielen einzuräumen. Die Migration auf eine moderne SAP S/4HANA-Systemlandschaft soll die Finanzarchitektur weiter professionalisieren und die Basis für die nächste Phase der internationalen Expansion bilden.
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