Tuesday, April 21, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Der Industriespezialist COPA-DATA blickt mit einem gruppenweiten Plus von 21 Prozent auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Die wesentlichen Wachstumstreiber waren die Nachfrage nach Lösungen auf Basis der Softwareplattform zenon in den Bereichen Energie sowie Life Sciences und Pharma.

Die COPA-DATA-Zentrale in Salzburg.

„2025 war trotz der geopolitischen Herausforderungen ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr für COPA-DATA. Das zeigt, dass innovative Softwarelösungen für die produzierende Industrie und Energiewirtschaft essenziell sind, um Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und digitale Souveränität zu schaffen“, sagt Johannes Wolf, Geschäftsführer der COPA-DATA CEE/ME. „Unsere Mission ist es, Unternehmen mit unserer Softwareplattform zenon zu befähigen, ihre Prozesse zukunftssicher zu gestalten, Ressourcen effizient zu nutzen und nachhaltige Lösungen umzusetzen – Innovation und direkte Wertschöpfung stehen dabei immer im Mittelpunkt unseres Handelns.“ In der Region Mittel- und Osteuropa sowie dem Nahen Osten (CEE/ME) wurde ein Rekordumsatz von 12,6 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ein zentraler Wachstumstreiber war die Twin Transition, also die gleichzeitige ökologische und digitale Transformation von Organisationen. Industrie- und Energieunternehmen stehen dabei vor der Aufgabe, ihre Prozesse nachhaltiger, effizienter und zugleich resilient zu gestalten. Digitalisierung und Innovation spielen in diesem Spannungsfeld eine zentrale Rolle. Mit der Softwareplattform zenon ermöglicht COPA-DATA software-definierte OT-Lösungen, die eine flexible, hardwareunabhängige und zentral gesteuerte Automatisierung von Produktions- und Energieprozessen ermöglichen. Insbesondere in stark regulierten Branchen wie Life Sciences & Pharma schaffen diese Ansätze die Grundlage für höhere Effizienz, reduzierte Emissionen und nachhaltige Skalierbarkeit. 

COPA-DATA_Johannes_Wolf.jpg

Bild: „Automatisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und software-definierte Ansätze sind entscheidend, um die Twin Transition langfristig erfolgreich zu gestalten“, erklärt Johannes Wolf. „Unsere No-Code-Plattform schafft direkten Mehrwert und hilft Unternehmen, ihre Prozesse zukunftssicher und wettbewerbsfähig auszurichten.“

Zukunftsthemen
Ein strategisches Zukunftsthema für den Softwareanbieter ist KI. Das Unternehmen sieht großes Potenzial, unter Zuhilfenahme von KI die industriellen Prozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Erste Schritte sind bereits erfolgt: Möglichkeiten zur Nutzung von KI wurden in das Produkt integriert, strategische Partnerschaften wurden eingegangen, der Austausch mit anderen Unternehmen intensiviert und die Mitarbeit in Fach- und Arbeitsgruppen aktiv vorangetrieben. „Als Mitglied der KI-Taskforce der Industriellenvereinigung (IV) Österreich sehe ich, wie Künstliche Intelligenz völlig neue Möglichkeiten eröffnet, industrielle Prozesse intelligenter und resilienter zu gestalten. Wir begleiten unsere Kunden aktiv dabei, diese Chancen frühzeitig zu nutzen und zukunftssicher umzusetzen“, erklärt Johannes Wolf.

Beim Thema Souveränität geht es um die Wahrung der Handlungsfähigkeit im digitalen Raum, die Reduzierung von Abhängigkeiten von großen Technologiekonzernen und externen Akteuren, sowie um die Kontrolle über eigene Daten und Prozesse, einschließlich des Schutzes vor Cyberangriffen. Unternehmen sollen Schlüsseltechnologien verstehen, eigenständig einsetzen und weiterentwickeln können und dadurch ihre Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken oder technologischen Ausfällen erhöhen. COPA-DATA bietet diese Schlüsseltechnologie, welche in Österreich hergestellt wird.

Ausblick 2026
Cybersicherheit, KI, digitale Souveränität und Resilienz der Industrie- und Energieunternehmen gewinnen laut dem Anbieter weiter an Bedeutung. Unternehmen, die ihre Prozesse nicht digitalisieren und optimieren, werden es schwer haben, zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. COPA-DATA begleitet seine Organisationen aktiv bei der Umsetzung der Twin Transition für eine digitale und grüne Zukunft, bei der Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und beim Aufbau von Resilienz. Die Branchen Energie und Life Sciences & Pharma bleiben strategische Schwerpunkte, in denen die Lösungen des Unternehmens weiter ausgebaut werden, heißt es.

Populär

IT-Projekte: Einreichen und gewinnen – eAward 2026!

Der Wirtschaftspreis eAward zeichnet Digitalisierungsprojekte aus dem Raum...

Überraschendes Aus für Sanierungsbonus

Nach nur zwei Monaten ist Schluss. Seit 2. Februar sind keine Anträge für die...

Was 2026 kommt und wichtig wird

Wir haben unsere Leser*innen befragt, was 2026 kommt und wichtig wird....

Die Meinungsführer*innen: Führungskräfte auf LinkedIn

LinkedIn ist die mit Abstand wichtigste Businessplattform im Netz. Exklusiv...

Die Top 12 Persönlichkeiten, die Österreich bewegen

Wechsel, Neubestellungen und Verantwortungen: Wer zu Jahresbeginn 2026 für...

Aus der Praxis: Verlust des Werklohns

In der Rubrik „Aus der Praxis“ gibt Roland Weinrauch, Weinrauch Rechtsanwälte, den Leser*innen...

Neue NÖ Bauordnung ab 1. März in Kraft

Mit 1. März 2026 tritt die umfassende Novelle der Niederösterreichischen...

Eventtipp: Enquete KI 2026

In einer Zeit, in der Unternehmen mit dauerhaft hohen Energiepreisen,...

Cybersecurity im Fadenkreuz

Digitale Sicherheit ist längst Chefsache. KI-gestützte Angriffe, geopolitische...

Langer Weg mit viel Potenzial

Trotz technologischer Fortschritte verläuft der Ausbau der...

KI in 2026: Vom Alltagswerkzeug zum strategischen Betriebssystem

Künstliche Intelligenz ist im Begriff, ihren Sonderstatus zu verlieren und...

Aus für Sanierungsbonus: Das sagt das Ministerium

Am 2. Februar verkündete das Umweltministerium das überraschende Aus für die...