Sunday, April 05, 2026

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Zwei der modernsten Trafostationen im Netzgebiet der Wiener Netze sind in der Seestadt Aspern zu finden. In die Entwicklung der Stationen sind Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Aspern Smart City Research eingeflossen.

Zeigen neueste Trafostationen der Wiener Netze: Robert Tesch (Siemens) und Gerhard Fida (Wiener Netze).

Die Trafostationen sind – sowie mehr als 400 andere in Wien und Umgebung – mit Sensoren ausgestattet und digital angebunden, so dass eine Vielzahl an Daten in Echtzeit an die Zentrale der Wiener Netze geschickt werden. „Diese Daten ermöglichen uns, die Energieflüsse in Echtzeit zu kontrollieren und damit die Versorgungssicherheit auf ein noch stabileres Niveau zu heben als bisher“, erklärt Gerhard Fida, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Netze.

In einem Störungsfall kann außerdem ferngesteuert auf ein anderes Stromkabel umgeschaltet werden. „Das erspart den Anfahrtsweg und sorgt dafür, dass wir Störungen noch rascher beheben können“, so Fida: „Die zusätzlich angebrachten Sensoren helfen uns dabei, etwa die Auslastung der Trafostation aus der Ferne beurteilen zu können, Fehler frühzeitig zu erkennen und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.“
 
Neue Isoliermöglichkeit 
Eine weitere Besonderheit der neuen Trafostationen in Aspern ist, dass die darin befindlichen Schaltanlagen ohne SF6-Isoliergas auskommen. Mit dieser Technologie erfüllen die Wiener Netze nicht nur die neuesten Umweltstandards, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Alle neuen Trafostationen ab 2026 werden ohne SF6-Isoliergas gebaut.

„Die neue Trafostation in der Seestadt Aspern zeigt die Zukunft nachhaltiger Elektrifizierung: Unsere blueGIS-Schaltanlage nutzt das klimaneutrale Isoliermedium Clean Air und verzichtet vollständig auf fluorierte Treibhausgase. Intelligente Sensorik und höchste Cybersicherheitsstandards ermöglichen einen effizienten, sicheren und umweltfreundlichen Betrieb – perfekt angepasst an die Anforderungen moderner Energieversorger“, erläutert Robert Tesch, Leiter Geschäftsbereich Electrification & Automation, Siemens.

Foto: Manfred Tucherl

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