Wednesday, March 04, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Zwei der modernsten Trafostationen im Netzgebiet der Wiener Netze sind in der Seestadt Aspern zu finden. In die Entwicklung der Stationen sind Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Aspern Smart City Research eingeflossen.

Zeigen neueste Trafostationen der Wiener Netze: Robert Tesch (Siemens) und Gerhard Fida (Wiener Netze).

Die Trafostationen sind – sowie mehr als 400 andere in Wien und Umgebung – mit Sensoren ausgestattet und digital angebunden, so dass eine Vielzahl an Daten in Echtzeit an die Zentrale der Wiener Netze geschickt werden. „Diese Daten ermöglichen uns, die Energieflüsse in Echtzeit zu kontrollieren und damit die Versorgungssicherheit auf ein noch stabileres Niveau zu heben als bisher“, erklärt Gerhard Fida, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Netze.

In einem Störungsfall kann außerdem ferngesteuert auf ein anderes Stromkabel umgeschaltet werden. „Das erspart den Anfahrtsweg und sorgt dafür, dass wir Störungen noch rascher beheben können“, so Fida: „Die zusätzlich angebrachten Sensoren helfen uns dabei, etwa die Auslastung der Trafostation aus der Ferne beurteilen zu können, Fehler frühzeitig zu erkennen und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.“
 
Neue Isoliermöglichkeit 
Eine weitere Besonderheit der neuen Trafostationen in Aspern ist, dass die darin befindlichen Schaltanlagen ohne SF6-Isoliergas auskommen. Mit dieser Technologie erfüllen die Wiener Netze nicht nur die neuesten Umweltstandards, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Alle neuen Trafostationen ab 2026 werden ohne SF6-Isoliergas gebaut.

„Die neue Trafostation in der Seestadt Aspern zeigt die Zukunft nachhaltiger Elektrifizierung: Unsere blueGIS-Schaltanlage nutzt das klimaneutrale Isoliermedium Clean Air und verzichtet vollständig auf fluorierte Treibhausgase. Intelligente Sensorik und höchste Cybersicherheitsstandards ermöglichen einen effizienten, sicheren und umweltfreundlichen Betrieb – perfekt angepasst an die Anforderungen moderner Energieversorger“, erläutert Robert Tesch, Leiter Geschäftsbereich Electrification & Automation, Siemens.

Foto: Manfred Tucherl

Populär

Netze der Macht

Europa steht an einem technologischen Wendepunkt. Zwischen US-Plattformen,...

„Konsolidierung führt nicht automatisch zu mehr Innovation“

Natalie Harsdorf, Generaldirektorin der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), über...

Das Beste der "Enquete Gründung und Nachfolge"

Was unterscheidet erfolgreiche Gründer*innen von anderen? Welche Fehler...

Österreichs Zugpferde

Mutig und strategisch handeln, statt zu jammern: Diese Unternehmen bringen der...

Gutes Wetter, schlechtes Wetter

IT-Infrastruktur in Europa ist eng an Cloudplattformen aus den USA geknüpft. Bisher...

Droht dem Bestbieterprinzip das Aus?

Viele Jahre wurde für das Bestbieterprinzip gekämpft. Jetzt droht im Zuge der...

Wo sich die Zukunft entscheidet

Europa steht vor einer wirtschaftlichen Neuausrichtung. Technologische...

Überraschendes Aus für Sanierungsbonus

Nach nur zwei Monaten ist Schluss. Seit 2. Februar sind keine Anträge für die...

Die Top-5-Tech-Trends für 2026

Capgemini zeigt in der Analyse „TechnoVision Top 5 Tech Trends to Watch in...

Starkes Börsejahr 2025

Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds haben die Unternehmen aus der...

Wie KI-Agenten Unternehmen verändern

Salesforce-Country-Manager Manuela Mohr-Zydeksieht die Wirtschaft an einem...

Digital Realty: Neubau in Frankfurt

Der Cloud- und Rechenzentrumsanbieter Digital Realty hat den Baubeginn eines...

Leben & StilView all

Produkte & ProjekteView all