Wednesday, June 24, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Font size: +

Netzwerk-Performance: den Ping optimieren

Gaming-Fans sind Online-Fans. Denn egal ob digitaler Spielekauf, mobile Games oder der neueste Multiplayer-Blockbuster: Ohne eine starke Internetverbindung bleibt der Spielspaß auf der Strecke. Wir geben Hilfestellungen für einen besseren Ping.

Gaming ist mehr denn je ein Online-Hobby. Spiele-Fans zocken am liebsten online gemeinsam mit ihren Freunden und tauschen sich selbst über reine Singleplayer-Spiele via Chat-Plattformen aus. Spielekäufe werden vermehrt digital getätigt. Und sogar einstige Nischenthemen wie Cloud-Gaming sind auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, deutsche Studie zum Thema der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Demnach nutzen bereits 12 Prozent der Befragten gelegentlich oder regelmäßig einen Cloud-Gaming-Dienst. Sie spielen also nicht auf lokaler Hardware, sondern auf einem Server. Vereinfacht gesagt: Sie spielen einen Videostream. Die Studie zeigt gleichzeitig auf, wie wichtig eine starke Online-Anbindung heutzutage für das Gaming-Hobby ist. Denn für viele der Teilnehmer ist Cloud-Gaming allein aus technischen Gründen keine Option, weil die Internetverbindung schlichtweg zu langsam ist. Gerade einmal 64 Prozent der Befragten haben einen heimischen Online-Zugang, der ausreichend Leistung bringt. Beim mobilen Internet sind es sogar nur 54 Prozent der Befragten.

Ping: Was ist das eigentlich?

Umso wichtiger ist es, aus dem bestehenden Internetanschluss das Maximum herauszuholen. Denn auch das klassische Gaming mit PC oder Heimkonsole verbraucht stetig mehr Bandbreite. Zum einen, weil die Downloads für Games und Updates immer größer werden. Zum anderen, weil Multiplayer-Spiele eine flotte und stabile Verbindung zum jeweiligen Server voraussetzen. In diesem Zuge fällt immer wieder der Begriff „Ping". Dabei handelt es sich nicht um den Nachfolger des Kultspiels Pong, sondern um eine Messgröße für Antwortzeiten von Internetverbindungen. Das ist als anschauliches Beispiel in Online-Spielen beispielsweise für die Position von Spielfiguren relevant. Nimmt ein Spieler eine Bewegungseingabe über Tastatur oder Gamepad vor, muss diese an den Gaming-Server übermittelt werden, der anschließend die neue Position zurücksendet. Spieler mit schlechtem Ping erhalten diese Aktualisierung mit Verzögerung und sehen beispielsweise Figuren an Stellen, an denen diese eigentlich schon gar nicht mehr stehen. Das stört Spielspaß besonders, wenn es auf Reaktionsschnelligkeit ankommt. Der Ping wird in Millisekunden angegeben und sagt aus, wie lange der Austausch einzelner Datenpakete dauert. Die einfache Grundregel: je niedriger der Ping, desto besser. Für besonders temporeiche Spiele gilt ein Ping unter 30 als ideal. Ein Ping von über 50 wird hingegen in den meisten Spielen zur Spaßbremse.

Ping optimieren

Messen lässt sich der Ping unter anderem über gängige Tools zur Geschwindigkeitsmessung wie beispielsweise den Speedtest von Ookla. Die meisten Spiele geben zudem den Ping zum Gaming-Server an. Das ist wichtig, denn der Ping hängt von der individuellen Verbindung zu einem Server ab. Die Ursache für eine schlechte Verbindung kann also auch weit außerhalb der eigenen vier Wände liegen und es ist durchaus möglich, dass auf der heimischen Konsole ein Spiel nahezu unspielbar ist, während ein anderes butterweich läuft. Kommt das Online-Gaming ins Stocken, ist es deshalb ratsam, sich in den offiziellen Foren und den Social-Media-Kanälen zum jeweiligen Spiel zu informieren, ob ein grundlegendes Problem vorliegt. Wenn das jedoch nicht der Fall ist oder der Rest der Mitspieler keine Probleme hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Ping zu optimieren.

Internet-Router neu starten: Um es sich leicht zu machen, sollte zunächst die Router-Verbindung als mögliche Ursache des Problems ausgeschlossen werden. Dafür wird das Gerät für 10 bis 20 Sekunden vom Strom getrennt und neu gestartet. So werden mögliche Fehler im Speicher entfernt, die durchaus Einfluss auf die Leistung nehmen können.

Kabel anschließen: Moderne WLAN-Verbindungen liefern grundsätzlich mehr als genügend Bandbreite für flottes Online-Gaming. Allerdings sind die Funkverbindungen trotz aller technischen Fortschritte anfälliger für kurzzeitige Störungen als Kabelverbindungen – und das fällt beim Gaming deutlich schneller auf als bei anderen Anwendungen. Der Anschluss per LAN-Kabel kann den Ping also stabilisieren.

Datenverkehr einschränken: Der Ping schwankt mit der grundsätzlichen Auslastung des privaten Netzwerks. Das bedeutet: Wenn gleichzeitig mehrere Online-Streams und Down- oder Uploads laufen, steht fürs Gaming weniger Bandbreite zur Verfügung. Für flotte Spielerlebnisse sollten parallel also nicht zu viele andere Anwendungen laufen. Nicht benötigte Endgeräte werden im Idealfall ganz ausgeschaltet.

Datenverkehr priorisieren: Aktuelle Router und Netzwerksysteme bieten meist die Möglichkeit, den Datenverkehr auf Basis von Anwendungen oder Endgeräten zu priorisieren. Für einen möglichst geringen Ping sollten PC oder Spielekonsole auf diesem Wege Vorfahrt bekommen. Bei Heimnetzwerklösungen wie devolo Magic erfolgt dies völlig automatisch.

Den richtigen Server nutzen: Viele Spiele ermöglichen die Wahl unterschiedlicher Server. Hier sollte stets der nächstgelegene Server gewählt werden, um die Kommunikationswege so kurz wie möglich zu halten. Bei Schwierigkeiten mit genau diesem Server kann aber auch der Wechsel auf eine Verbindung mit größerer Distanz den Ping verbessern.

Das optimale Heimnetz für Gaming

Die deutschen Netzwerkspezialisten von devolo bieten im Portfolio alles, was Spielefans für optimale Anbindungen benötigen. Die bereits erwähnte Produktreihe devolo Magic macht die Anbindung von Gaming-Hardware via Netzwerk-Kabel zum Kinderspiel. Die Powerline-Adapter sind durch echtes Plug & Play im Handumdrehen installiert und liefern je nach Ausführung mit bis zu drei Gigabit-Ports ausreichend Anschlussmöglichkeiten für mehrere Geräte. Der Clou: die Magic-WiFi-Powerline-Adapter fungieren gleichzeitig als WiFi Access Points mit Mesh-Technologie und ermöglichen pfeilschnelle WLAN-Verbindungen. So machen auch der Einsatz von Handheld-Konsolen oder das Zocken mit Smartphone und Tablet wieder Spaß.

Weitere Informationen zum Thema Ping und zum Produktportfolio sind auf www.devolo.at zu finden.

Bild: devolo

Das Alte bewahren - und wie man dadurch die eigene...
Huawei: Entwicklung von 5G im Fokus

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Firmen | News
23 June 2026
Firmen | News
 Bei einer Renovierung in Österreich stellt sich früher oder später die Frage nach dem richtigen Bodenbelag. Neben den klassischen Materialien wie Parkett, Fliesen oder Laminat, die seit jeher in österreichischen Wohnräumen zum Einsatz kommen, h...
Redaktion
17 June 2026
Firmen | News
In den letzten Jahren hat sich tragbare Technologie deutlich weiterentwickelt und stark verändert. Während Smartwatches und Fitness-Tracker längst zum festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden sind, rückt mit den smarten Brillen eine andere Ge...
Südtirol
17 June 2026
Firmen | News
Bild: Die Berghütte Oberholz am Fuße des imposanten Latemar-Massivs (Bildquelle: IDM Südtirol-Alto Adige/Finn Beales). Südtirol ist vielen vor allem für seine traumhafte Landschaft und den boomenden Tourismus ein Begriff. Südtirol steht aber auc...
Vertiv
16 June 2026
Firmen | News
Die Übernahme soll die Kompetenzen im Bereich Wärmemanagement sowie die Produktionskapazitäten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika stärken, um Rechenzentren mit hoher Dichte zu unterstützen Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digi...

Neue Blog Beiträge

23 June 2026
Architektur, Bauen & Wohnen
Von Wolfgang Kradischnig & Lukas Clementschitsch, DELTA Gruppe Was bedeutet Resilienz in der Immobilienwelt wirklich? Es geht um weit mehr als Widerstandsfähigkeit. Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Gebäuden, sich an veränderte Rahmenbe...
22 June 2026
Intelligente Netze
Europa
Mensch und Gesellschaft
Nachlese zum Kaplan-Vortrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am 16. Juni 2026 mit Sandra Wachter, Professorin für Technologie und Regulierung am Oxford Internet Institute. Die diesjährige Kaplan-Vorlesung der ÖAW, benannt nach d...
22 June 2026
Architektur, Bauen & Wohnen
Der Leitfaden liegt auf dem Tisch. Die Rechtslage ist klar. Jetzt braucht es den Willen, die neuen Möglichkeiten auch zu nutzen.Immer wieder höre ich von Bürgermeister:innen, Vergabestellen und öffentlichen Auftraggebern: »Wir würden gerne regional&n...