Hitzeschutz braucht Verantwortung – und klare Regeln
Ein Appell von Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft BAU-HOLZ
„Die Sommer werden messbar heißer. Auf Baustellen steigen die Temperaturen regelmäßig über die Belastungsgrenze – besonders ab 14 Uhr, wenn die sogenannte „Hitzestunde" beginnt. Was früher Ausnahmetage waren, ist heute Alltag. Dennoch bleibt Hitzeschutz freiwillig – mit ernüchterndem Ergebnis: 2024 bekam nur jeder fünfte Bauarbeiter hitzefrei. Viel zu wenig angesichts der schweren körperlichen Arbeit auf Dächern, Gerüsten und in Gräben.Wir brauchen Verantwortungsbewusstsein
Viele Betriebe zeigen bereits, wie es geht: Sie planen umsichtig, ermöglichen frühere Arbeitszeiten, gewähren Pausen oder hitzefrei. Dafür sage ich Danke. Das ist echte Verantwortung und gelebter Arbeitnehmer*innenschutz. Gesundheit und wirtschaftlicher Erfolg schließen einander nicht aus, sie gehören zusammen.
Ich appelliere an alle Bauunternehmer, alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten bestmöglich zu schützen.
Investition in die Zukunft
Der Klimawandel ist Fakt und verlangt Antworten. Wer heute Verantwortung übernimmt, schützt nicht nur Menschen, sondern investiert in Motivation, Leistungsfähigkeit und Zukunft.
Wir kämpfen als Gewerkschaft für eine gesetzliche Lösung – weil Freiwilligkeit allein nicht ausreicht. Aber bis dahin liegt es in Ihrer Hand, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Denn eines ist klar: Wer bei über 32,5 Grad im Graben oder auf dem Dach steht, braucht mehr als warme Worte. Er verdient Schutz, Respekt und klare Regeln."
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About the author
Josef Muchitsch ist Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau Holz und Abgeordneter zum Nationalrat.
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