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Österreichs Unternehmen rüsten sich für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz und setzen dabei zunehmend auf datengetriebene Strategien. Laut einer "Global Data Insights Survey 2025" des Rechenzentrums- und IT-Infrastrukturspezialisten Digital Realty verfügen 79 Prozent der heimischen Unternehmen über eine formale Datenstrategie für ihre aktuellen oder geplanten IT-Standorte. Zudem integrieren 66 Prozent KI-Funktionen in ihre Produkte oder Dienstleistungen.

Unternehmen holen bei Daten- und KI-Strategien auf
Bild: iStock

Daten bilden heute die Basis für Innovation, Effizienz und Kundenzufriedenheit. Fast 80 Prozent der IT-Führungskräfte in Österreich sind überzeugt, dass datengestützte Erkenntnisse den größten Beitrag zur Verbesserung des Kundenerlebnisses leisten. KI wird dabei als zentraler Innovationstreiber gesehen: Sie verbessert Prozesse, senkt Kosten und schafft neue Geschäftschancen. Laut der Studie sehen 59 Prozent der IT-Leiter KI als Schlüssel zur Effizienzsteigerung in Geschäftsprozessen – etwa durch automatisierte Rechnungsverarbeitung oder vorausschauende Wartung.

Trotz des klaren Bekenntnisses zu Datenstrategien zeigt sich eine Schwachstelle bei den Investitionen in die technische Basis. 47 Prozent der Befragten beklagen mangelnde Investitionen in Datensysteme, Analyse-Tools und Infrastruktur – Faktoren, die ihre Fähigkeit einschränken, Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen. Besonders die "Data Gravity", die Schwerkraft großer Datenmengen, bringt neue Herausforderungen. Denn je mehr Daten entstehen, desto schwieriger wird ihre effiziente Nutzung über Standorte hinweg.

Lokalisierung im Fokus
Ein klarer Trend betrifft die Datenlokalisierung. 84 Prozent der Unternehmen im Alpenland stimmen ihre Datenstandortstrategie gezielt mit ihren KI-Plänen ab. Damit folgen sie dem weltweiten Trend, Daten näher an ihren Entstehungs- und Verarbeitungsorten zu halten – aus Gründen der Performance, Sicherheit und Compliance. „Sind die benötigten Daten nicht am richtigen Ort verfügbar, scheitert die KI-Strategie bereits im Ansatz. Um KI effektiv zu nutzen und einen kontinuierlichen Datenkreislauf zu ermöglichen, müssen
Daten dort bereitstehen, wo sie gebraucht werden“, betont dazu Dan Eline, Vice President Platform Solutions bei Digital Realty.

Daten sind längst nicht mehr nur ein IT-Thema – sie steuern zunehmend die Geschäftsstrategie. Drei Viertel der Unternehmen nutzen bereits Datenanalysen, um ihre Marktposition zu stärken, Kundeninteraktionen zu personalisieren und Innovationen zu fördern. Gleichzeitig setzen 81 Prozent auf eine Verknüpfung ihrer KI- und Datenstrategien, um Synergien optimal zu nutzen.

Um das volle Potenzial von Daten und KI auszuschöpfen, brauchen Unternehmen eine leistungsfähige digitale Basis. Der Bericht nennt vier strategische Grundlagen: Netzwerk, Sicherheit, Datenverarbeitung und Datenmanagement. Nur mit einer dezentralen, hybriden IT-Architektur lassen sich Rechenleistung, Speicher und Analysekapazitäten flexibel dort einsetzen, wo sie benötigt werden. 

Denn Unternehmen benötigen Strategien für die Verwaltung und Speicherung von Daten. Dazu gehört auch das Erfüllen von Anforderungen an die Infrastruktur, damit diese einen leistungsfähigen Zugriff auf die benötigten Daten ermöglicht. Gleichzeitig müssen sie sicherstellen, dass ihre Daten geschützt sind und den Vorschriften entsprechen –  siehe Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

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