Dienstag, August 04, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Font size: +

Zukunft gestalten – Von der Linie zum Kreis

Die Auswirkungen des Klimawandels sind mehr als deutlich zu spüren. Besonders in letzter Zeit reißen die Schlagzeilen zu extremen Wetterereignissen nicht ab – angefangen von heftigen Hagel-Unwettern in Österreich, über extreme Hitze in Kanada bis hin zu den katastrophalen Überflutungen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz. Diese Ereignisse zeigen deutlich, wie dringend Handlungsbedarf besteht.

Es ist höchste Zeit, aktiv zu werden und die Grenzen der Belastbarkeit des „System Erde" zu respektieren. Gleichzeitig sind neben dem Klimawandel auch die steigende Knappheit bzw. Abhängigkeit von Ressourcen und mineralischen Rohstoffen, der Verlust der Biodiversität und die damit verbundenen Folgen kritische Faktoren. All diesen gegenwärtigen Herausforderungen kann mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft entgegengewirkt werden.

Die Idee der Kreislaufwirtschaft ist eine aktuelle Entwicklung, die wesentlich dazu beitragen wird, eine nachhaltige Wirtschaftsweise umzusetzen. Weg vom linearen Denken und Handeln in Richtung Kreislaufdenken. Die Kreislaufwirtschaft basiert auf dem Werterhalt, der Nutzung erneuerbarer Energie, sowie einem schonenden Umgang mit Rohstoffen. In vielen Köpfen findet aktuell ein Umdenken statt, ein Wertewandel hat begonnen. Konsument*innen und Unternehmen wollen ihre Entscheidungen mit Rücksicht auf zukünftige Generationen treffen.

Entschiedenes Handeln ist jetzt erforderlich

Um eine lebenswerte Erde für die kommenden Generationen zu hinterlassen, benötigt es Anstrengungen in vielerlei Hinsicht. Es gibt nicht „das" Problem – viele der Herausforderungen sind interagierend und miteinander verbunden. Wir müssen uns in diesem Sinn nicht «nur» mit Umweltschutz, sondern auch mit vielen weiteren wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, aber auch politischen und regulatorischen Aspekten auseinandersetzen, um ein friedliches, gesundes Zusammenleben auf unserem Planeten zu ermöglichen. Wir müssen verstehen, dass die beschriebenen Themen nicht irgendwann in ferner Zukunft auf uns zukommen, sondern bereits jetzt real sind und nach Lösungen verlangen.

Bestehende Geschäftsmodelle müssen auf den Prüfstand gestellt werden – und Anpassungen werden die Folge sein. Innovative, zukunftsorientierte Unternehmen werden neuen Werte und Geschäftsmodelle forcieren und auch die digitale Transformation nutzen, um ihre Partner*innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in ihre Lösungsansätze einzubinden.

Mut zur Veränderung und Innovation

Es sind neue Kompetenzen notwendig, um das Thema Kreislaufwirtschaft im Unternehmen voranzutreiben. Eine enge Abstimmung zwischen Abteilungen wie Produktdesign und Services ist hilfreich, um bereichsübergreifendes Bewusstsein zu schaffen. Das Design eines Produkts ist z. B. maßgeblich daran beteiligt, welche Umweltauswirkungen ein Produkt hat.

Im Zuge der qualityaustria Lehrgangsreihe „Circular Globe Transformation Coach – Certification Course" wird geklärt, was im Detail hinter dem Konzept steckt, welche Potenziale es birgt und wie Organisationen diese Ansätze in der Praxis für sich nutzen können. Die Kursreihe ist modular aufgebaut, wobei jeder Kurs als eigenständiger Kurs belegt werden kann. Für Einzelpersonen, die eine systematische Kompetenzentwicklung anstreben, empfehlen wir den Besuch in der definierten Reihenfolge. Im ersten der vier Module, dem „Circular Globe Foundation Course", werden die Bausteine, die für die Entwicklung in Richtung Kreislaufwirtschaft erforderlich sind, überblicksmäßig erarbeitet sowie wesentliche Erfolgsfaktoren und mögliche Stolpersteine der Umsetzung diskutiert. Der Lehrgang bildet damit den idealen Einstieg in die Thematik und vermittelt Ihnen ein Grundverständnis sowie Basiswissen über dieses Zukunftskonzept!

Start der Ausbildung: 13. September 2021

>> Hier mehr erfahren

Städte sicherer und lebenswerter gestalten: Swarm ...
Ab auf den Sattel - mit dem E-Bike die Landschaft ...

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Nagarro
31 Juli 2026
Firmen | News
Die Einreichung für die Nagarro Innovation Challenge 2026 läuft noch bis 18. September. Unternehmen haben die Chance, ihre vielversprechendsten Digitalisierungs- und KI-Ideen von Expert:innen bewerten zu lassen und die besten als Proof of Concept im ...
Firmen | News
29 Juli 2026
Firmen | News
Die Welt von VMware ist im Umbruch – mit anderen Lizenzmodellen, einem neuen Partnerprogramm und einem konsolidierten Portfolio. Axians ist in Österreich Pionier der Virtualisierungsplattform und begleitet Unternehmen auch künftig von der Lizenzierun...
Vertiv
23 Juli 2026
Firmen | News
Die Investition steigert die Produktion von Kältemaschinen, die Testkapazitäten und die Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, gibt Investitionen zur Erweiterung der Fer...
Firmen | News
23 Juli 2026
Firmen | News
Wer KI-Modelle dauerhaft trainiert oder produktiv betreibt, stößt mit Cloud-GPUs bei Dauerlast schnell an Kostengrenzen – und gibt Daten aus der Hand. Dedizierte KI- und GPU-Server im eigenen Rechenzentrum bieten planbare Kosten, volle Datenkontrolle...

Neue Blog Beiträge

03 August 2026
Intelligente Netze
Europa
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. In Zeitungen, Newslettern und LinkedIn-Postings liest man dazu einen Satz, der eingängig klingt und trotzdem falsch ist: Ab jetzt müsse alles gekennzeichnet werden, was mit kü...
29 Juli 2026
Intelligente Netze
Neue Welt des Arbeitens
Warum die meisten Organisationen KI einführen und trotzdem alles beim Alten lassen. 1890 kauften Fabrikbesitzer den Elektromotor. Sie stellten ihn dorthin, wo vorher die Dampfmaschine gestanden hatte. Die Produktivität stieg um null Prozent, und das ...
24 Juli 2026
Intelligente Netze
Mensch und Gesellschaft
500 Milliarden fließen dieses Jahr in KI. Die Produktivitätskurve zuckt kaum. Irgendwo dazwischen sitzt der Fehler — und er sitzt nicht im Chip. 1987 sagte der Ökonom Robert Solow einen Satz, der bis heute hält: Man sehe das Computerzeitalter überall...