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Sind eine Haussanierung oder ein Neubau jetzt sinnvoll?

Eine energetische Sanierung sehen für viele Hausbesitzer mit gemischten Gefühlen. Gerade jetzt sind die Baukosten extrem hoch. Der Gedanke, deshalb die notwendigen Arbeiten zu verschieben, ist deshalb nachvollziehbar. Es gibt jedoch Argumente, die für die zeitnahe Umsetzung eines Projektes sprechen.

Es wird wohl nicht mehr günstiger
Wahrscheinlich wird sich die Kostenexplosion am Bau nicht so schnell umkehren. Die Gründe sind vielfältig und lassen sich nicht ohne Weiteres beseitigen. Die Herstellung von Baumaterial ist beispielsweise aufgrund der hohen Energiepreise teuer geworden. Österreich bezieht im Gegensatz zu Deutschland weiterhin Erdgas aus Russland, was sich jedoch nicht im Gaspreis bemerkbar macht. Weitere Kostensteigerung entstehen durch höhere Zinsen auf Kredite und die deutlich gestiegenen Lohnkosten. Trotzdem sind sich Experten sicher, dass sich eine energetische Sanierung an vorhandenen Gebäuden weiterhin lohnt.

In Österreich gibt es noch etwa 1,4 Millionen Öl- und Gasheizungen. Neben der Umweltbelastung haben sie einen weiteren Nachteil: Die Kosten für das Heizen mit fossilen Brennstoffen werden in den kommenden Jahren allein durch die steigende CO₂-Bepreisung weiter steigen. Ungewiss ist die Entwicklung auf dem Weltmarkt. Geopolitische Konflikte könnten ein zusätzlicher Preistreiber werden. Zudem verfehlt Österreich nach den aktuellen Daten die EU-Ziele für den Ausstoß von Kohlendioxid deutlich und muss mit hohen Strafzahlungen rechnen. Dadurch könnte der CO₂-Preis deutlicher steigen als erwartet.

Sanieren und Kosten sparen
Von aktuell 45 Euro soll er im kommenden Jahr auf 55 Euro je Tonne steigen. Medien berichten jedoch schon von CO₂-Preisen von 120 Euro für 2025 und 240 Euro im Jahr 2030. Hier wird deutlich, wie sinnvoll die Umrüstung auf eine klimafreundliche Heizung ist. Damit diese effizient arbeitet, ist eine energetische Sanierung erforderlich. Um Kosten zu sparen, lohnt es sich so viele Arbeiten wie möglich in Eigenleistung zu erbringen. Der Gerüstverleih bei Boels hilft, preiswert für die Sicherheit beim Bau an der Fassade zu sorgen.

Die Bundesregierung in Wien Fördermittel zu Verfügung, ebenfalls für eine Kostendämpfung sorgen Aktuell gibt es zwar keine Pflicht zu einer energetischen Sanierung, dies könnte jedoch eine Frage der Zeit sein. Österreich hat sich verpflichtet, bis 2040 klimaneutral zu heizen. Aktuell wird dieses Ziel voraussichtlich nicht erreicht.

Für Mieter ist die Zukunft düster
Die geringe Bautätigkeit kann den Bedarf an neuen, bezahlbaren Mietwohnungen nicht decken. Wer das entsprechende Kapital besitzt, muss seinen Traum nicht aufschieben. Dass Baustoffe wieder günstiger werden, ist wenig wahrscheinlich. Hinzukommen immer strengere Auflagen für den Bau, der die Kosten weiter steigen lassen wird. Ein weiterer Vorteil eines zeitnahen Baustarts ist, dass die Auftragsbücher der Bauunternehmen aktuell leer sind. Dies bedeutet, dass Bauherren mit der Umsetzung ihres Traums nicht lange warten müssen. Auch beim Eigenheimbau lässt sich durch Eigenleistung viel Geld sparen. Ein Beispiel ist die Gestaltung des Gartens. Wunderschöne Wege entstehen, wenn die Bauherren eine Rüttelplatte zur Verdichtung mieten.

Gerade für Familien wird es in Zukunft nicht leichter, eine bezahlbare Wohnung zu finden. 2023 gab es in Österreich so wenige Baubewilligungen wie lange nicht. Dies wird Auswirkungen auf den Wohnungsneubau in den kommenden Jahren haben. Es ist schon heute absehbar, dass sich die Krise auf dem Mietwohnungsmarkt weiter verschärfen wird.

Es gibt also viele Argumente für die Sanierung oder den Neubau eines Eigenheims.

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