Dienstag, August 04, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Font size: +

Das tiefe schwarze Loch – was folgt nach dem Gipfelsieg?



Ich hatte mich vor einer Sache gefürchtet – und das hatte gar nichts mit dem Berg, dem Wetter, dem Gipfel oder der Anstrengung zu tun. Vor der Frage: Was kommt danach? Für viele ist der Everest das bergsteigerische Lebensziel. Was motiviert einen, wenn man es nun erreicht hat? Wie vermeide ich es, in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen?

Ich war mir dieser Gefahr bereits im Vorfeld bewusst und habe deshalb auch schon vorher Ziele für danach definiert. Hier kommt es mir zu Gute, dass der Everest „nur“ einer der Seven Summits (der jeweils höchste Berg pro Kontinent) ist, und ich noch drei vor mir habe. 

Dennoch war mein gesamtes letztes Jahr auf dies Ziel ausgerichtet.

Ich halte es auch in dieser Zeit der intensiven Fokussierung für wahnsinnig wichtig, die anderen persönlichen wie beruflichen Ziele nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

Jetzt wiederum ist für mich die Zeit gekommen, diese in den Mittelpunkt zu rücken und mich verstärkt um Familie und Freunde zu kümmern – Und mal unter uns, was gibt es Schöneres?

Für mich ist es aber genauso zentral, dass ich mir nach der Expedition die Zeit und Ruhe nehme, alles Erlebte zu verarbeiten. Ich setze mich mit diesen starken und emotionalen Eindrücken nochmal aus der Distanz und somit aus einem anderen Blickwinkel auseinander. Kürzlich stehe ich am Weg zur Arbeit in der vollgesteckten U-Bahn und der Film der letzten Meter auf den Gipfel läuft vor mir ab und dabei kullern mir die Tränen über die Wangen – um 8 Uhr in der Früh in der U2 Richtung Schottentor...

Ich nehme dieses Erlebnis auch als Aufgabe mit, all die Erfahrung und all das, was ich für mich als Mensch aus dieser Expedition mitgenommen habe, an mein Umfeld weitergeben und somit einen kleinen Beitrag zur Motivation zu leisten. Das alles hält mich davon ab, in dieses Motivations-Loch zu fallen.



 

Die Website von Christoph Gauß zur Everest-Besteigung: www.followmeoneverest.com

Gibt es Job-Perspektiven nach 50?
Ohne umfassende Energiekonzepte kein Fortschritt

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Nagarro
31 Juli 2026
Firmen | News
Die Einreichung für die Nagarro Innovation Challenge 2026 läuft noch bis 18. September. Unternehmen haben die Chance, ihre vielversprechendsten Digitalisierungs- und KI-Ideen von Expert:innen bewerten zu lassen und die besten als Proof of Concept im ...
Firmen | News
29 Juli 2026
Firmen | News
Die Welt von VMware ist im Umbruch – mit anderen Lizenzmodellen, einem neuen Partnerprogramm und einem konsolidierten Portfolio. Axians ist in Österreich Pionier der Virtualisierungsplattform und begleitet Unternehmen auch künftig von der Lizenzierun...
Vertiv
23 Juli 2026
Firmen | News
Die Investition steigert die Produktion von Kältemaschinen, die Testkapazitäten und die Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, gibt Investitionen zur Erweiterung der Fer...
Firmen | News
23 Juli 2026
Firmen | News
Wer KI-Modelle dauerhaft trainiert oder produktiv betreibt, stößt mit Cloud-GPUs bei Dauerlast schnell an Kostengrenzen – und gibt Daten aus der Hand. Dedizierte KI- und GPU-Server im eigenen Rechenzentrum bieten planbare Kosten, volle Datenkontrolle...

Neue Blog Beiträge

03 August 2026
Intelligente Netze
Europa
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. In Zeitungen, Newslettern und LinkedIn-Postings liest man dazu einen Satz, der eingängig klingt und trotzdem falsch ist: Ab jetzt müsse alles gekennzeichnet werden, was mit kü...
29 Juli 2026
Intelligente Netze
Neue Welt des Arbeitens
Warum die meisten Organisationen KI einführen und trotzdem alles beim Alten lassen. 1890 kauften Fabrikbesitzer den Elektromotor. Sie stellten ihn dorthin, wo vorher die Dampfmaschine gestanden hatte. Die Produktivität stieg um null Prozent, und das ...
24 Juli 2026
Intelligente Netze
Mensch und Gesellschaft
500 Milliarden fließen dieses Jahr in KI. Die Produktivitätskurve zuckt kaum. Irgendwo dazwischen sitzt der Fehler — und er sitzt nicht im Chip. 1987 sagte der Ökonom Robert Solow einen Satz, der bis heute hält: Man sehe das Computerzeitalter überall...