Dienstag, August 04, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

BIM-Software? Kann viel mehr als Sie denken!

Softwarehersteller erweitern und verbessern ihre Produkte laufend. Viele Funktionen, die sich Nutzer von ihrer BIM-Software wünschen, sind längst integriert, ohne dass die Nutzer es wissen. Damit teure und überflüssige Zusatzanschaffungen vermieden werden, gilt es, das eigene Werkzeug und seinen Funktionsumfang zu kennen.

In Gesprächen mit Planenden und Ausführenden höre ich immer wieder Wünsche und Anforderungen an BIM-Software: »Man müsste die vom Auftraggeber geforderten Daten, die AIA, direkt in das BIM-Programm einlesen können«, »Das BIM-3D-Modell sollte mit den Dokumenten und der Datenbank direkt verknüpfbar sein«, »Man müsste das BIM-Modell auf dem Tablet mit auf die Baustelle nehmen können«. Einerseits freue ich mich dann immer, sagen zu können, dass dies doch schon alles möglich ist und ihre Software all diese Funktionen bietet, andererseits finde ich es schade, dass integrierte Funktionen, die sich der Anwender oder die Anwenderin sogar wünscht, nicht »entdeckt« bzw. genutzt werden. Manchmal kommt es sogar so weit, dass extra ein zusätzliches Softwareprodukt eingekauft wird, um eine Funktionalität zu erhalten, die in der oft seit Jahren genutzten Software eigentlich integriert ist. Wie kann das passieren, fragt man sich. So wie sich die Anforderungen an Inhalt und Dokumentation von Bauprojekten in den letzten Jahren veränderten, haben auch die Softwarehersteller ihre Produkte erweitert und viele neue Funktionen und vor allem Schnittstellen hinzugefügt. Oft aber werden solche neuen Möglichkeiten übersehen oder sogar weggeblendet, da man sich »jetzt« nicht damit beschäftigen will. So werden aus mangelnder Kenntnis der effektiven Anwendung des Werkzeugs leider oft Möglichkeiten der Produktivitäts- und Qualitätssteigerung einfach »liegen gelassen«. Um das zu vermeiden, gilt es, neben einem soliden Verständnis der Planungs- und Datenübernahmeprozesse auch das eigene Werkzeug und seinen Funktionsumfang zu kennen. Die Geschäftsleitung sollte wissen, was alles möglich ist, und die Mitarbeitenden sollten wissen, wie das Projekt strukturiert und effizient bearbeitet wird und auch die Funktionsweise der Schnittstellen zu den Prozesspartnern kennen.n 

×
Stay Informed

When you subscribe to the blog, we will send you an e-mail when there are new updates on the site so you wouldn't miss them.

Ab auf den Sattel - mit dem E-Bike die Landschaft ...
Angela Alliger: Neu als "Head of Business Developm...

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Nagarro
31 Juli 2026
Firmen | News
Die Einreichung für die Nagarro Innovation Challenge 2026 läuft noch bis 18. September. Unternehmen haben die Chance, ihre vielversprechendsten Digitalisierungs- und KI-Ideen von Expert:innen bewerten zu lassen und die besten als Proof of Concept im ...
Firmen | News
29 Juli 2026
Firmen | News
Die Welt von VMware ist im Umbruch – mit anderen Lizenzmodellen, einem neuen Partnerprogramm und einem konsolidierten Portfolio. Axians ist in Österreich Pionier der Virtualisierungsplattform und begleitet Unternehmen auch künftig von der Lizenzierun...
Vertiv
23 Juli 2026
Firmen | News
Die Investition steigert die Produktion von Kältemaschinen, die Testkapazitäten und die Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, gibt Investitionen zur Erweiterung der Fer...
Firmen | News
23 Juli 2026
Firmen | News
Wer KI-Modelle dauerhaft trainiert oder produktiv betreibt, stößt mit Cloud-GPUs bei Dauerlast schnell an Kostengrenzen – und gibt Daten aus der Hand. Dedizierte KI- und GPU-Server im eigenen Rechenzentrum bieten planbare Kosten, volle Datenkontrolle...

Neue Blog Beiträge

03 August 2026
Intelligente Netze
Europa
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. In Zeitungen, Newslettern und LinkedIn-Postings liest man dazu einen Satz, der eingängig klingt und trotzdem falsch ist: Ab jetzt müsse alles gekennzeichnet werden, was mit kü...
29 Juli 2026
Intelligente Netze
Neue Welt des Arbeitens
Warum die meisten Organisationen KI einführen und trotzdem alles beim Alten lassen. 1890 kauften Fabrikbesitzer den Elektromotor. Sie stellten ihn dorthin, wo vorher die Dampfmaschine gestanden hatte. Die Produktivität stieg um null Prozent, und das ...
24 Juli 2026
Intelligente Netze
Mensch und Gesellschaft
500 Milliarden fließen dieses Jahr in KI. Die Produktivitätskurve zuckt kaum. Irgendwo dazwischen sitzt der Fehler — und er sitzt nicht im Chip. 1987 sagte der Ökonom Robert Solow einen Satz, der bis heute hält: Man sehe das Computerzeitalter überall...