Freitag, Juli 24, 2026

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Österreichs IT-Sektor wächst doppelt so stark wie die Gesamtwirtschaft. Das zeigt eine aktuelle Studie von Economica im Auftrag des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich und des Verbands Österreichischer Software Innovationen (VÖSI).

Foto: Krisztian Juhasz

Bild: Geschäftsführerin des Fachverbands UBIT Helga Tieben, IT-Sprecher UBIT Martin Puaschitz, Staatssekretär Alexander Pröll, Präsidentin VÖSI Doris Lippert, Beiratsmitglied VÖSI Gerlinde Macho, Christine Wahlmüller-Schiller, Vize-Präsident VÖSI Peter Lieber, Studienautor Christian Helmenstein, Economica


»Österreichs IT ist ein zentraler Wertschöpfungsmotor, denn jeder elfte Euro wird durch IT erwirtschaftet«, betont Martin Puaschitz, IT-Sprecher des UBIT. Schon der Kernbereich der IT – Softwareentwicklung, Programmierung und IT-Beratung – übertrifft mit 16,5 Milliarden Euro die direkte Wirtschaftsleistung der Energieversorgung. Die IT-Branche im weiteren Sinn erzielt 40,5 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung, das entspricht 8,85 % der Gesamtwirtschaft. VÖSI-Präsidentin Doris Lippert fordert »eine aktive Standortpolitik, die die digitale Souveränität stärkt«: »Mit mehr als 322.000 Beschäftigten ist die IT ein Schwergewicht der österreichischen Wirtschaft. Jeder Euro, der in IT fließt, erzeugt überdurchschnittliche Effekte.«

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Bild: UBIT-Sprecher Martin Puaschitz: »Wer über digitale Transformation spricht, muss über Standortpolitik sprechen.«

 

Insgesamt sind 322.513 Menschen direkt oder indirekt in IT-Berufen beschäftigt – das entspricht mehr Menschen, als die zweitgrößte Stadt Österreichs Einwohner hat. Die Beschäftigung ist in den vergangenen sieben Jahren um 38 Prozent gestiegen, die Wertschöpfung seit 2019 um 54 Prozent gewachsen. Darüber hinaus generiert die Branche 14,7 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben. Das entspricht dem gesamten Körperschaftsteueraufkommen Österreichs sowie 10,2 Prozent des gesamten Abgabenaufkommens des Jahres 2025.

Auch Peter Lieber, Vizepräsident des VÖSI, unterstreicht die Bedeutung der Branche: „Software ist heute weit mehr als eine eigene Branche. Sie ist die Innovationskraft hinter Industrie, Gesundheit, Energie und Verwaltung.“ Gleichzeitig macht er deutlich, dass dieser Erfolg nicht selbstverständlich ist und weiterhin die richtigen wirtschafts- und innovationspolitischen Rahmenbedingungen braucht.