Samstag, Oktober 24, 2026

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Sechs Jahre tüftelte der Tiroler Physiker Alfons Huber an seiner Idee, aus Bodenschwellen Strom zu erzeugen. Nun ging am Hamburger Hafen das erste Straßenkraftwerk mit dieser Technologie in Betrieb.

Strom aus Bodenschwellen
Foto: Patrick Lux

Am Gelände des Container Service-Betriebs wird die Erfindung auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Das Straßenkraftwerk besteht aus zwölf Meter langen und drei Meter breiten Stahlplatten, die acht bis zehn Zentimeter tief in den Asphalt eingebaut werden. Der Aufwand für die Installation ist relativ gering, alle beweglichen Teile sind austauschbar.

Fährt ein Fahrzeug über die Platten, werden diese nach unten gedrückt. Der Druck wird auf einen Energiekonverter übertragen und treibt eine Magnetbox an, die Strom erzeugt. Laut Hubers Unternehmen Road Energy Production System (REPS) können 16 Lkw eine Kilowattstunde Strom liefern – je schwerer, desto mehr Energie entsteht. Das System erfordert jedoch moderates Tempo der Fahrzeuge; so würden sich vor allem Autobahnabfahrten, Mautstellen oder eben Hafen- und Industriegelände anbieten. 40 weitere Häfen sowie die Regierungen in Saudi-Arabien, Abu Dhabi und den USA haben bereits Interesse gezeigt.

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