Samstag, Oktober 24, 2026

Mehrwert für Manager

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Workday hat eine Studie mit dem Titel "Elevating Human Potential: The AI Skills Revolution" veröffentlicht, die sich mit der Auswirkung von KI auf den Arbeitsmarkt befasst. Die Ergebnisse widersprechen der häufig geäußerten Befürchtung, nach der künstliche Intelligenz den Menschen ersetzen wird.

Studie: KI macht menschliche Fähigkeiten in der Arbeitswelt wichtiger
Bild: iStock

KI wird vielmehr als Katalysator für eine Neubewertung persönlicher Kompetenzen wirken und menschliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen und ethisch begründete Entscheidungen zum wichtigsten Asset am Arbeitsplatz machen. Bei dieser tektonischen Verschiebung geht es nicht nur um die Akzeptanz innovativer Technologien, sondern darum, das menschliche Potenzial zu stärken, Fähigkeiten, über die allein der Mensch verfügt, zu fördern und neu zu definieren, was dies im Zeitalter der künstlichen Intelligenz bedeutet.

Die rasante Entwicklung KI-gestützter Agenten mit ihrem tiefgreifenden Einfluss auf die Arbeitswelt führt bei vielen Beobachtern zu Ängsten vor der Marginalisierung des Menschen und drohender Massenarbeitslosigkeit. Die neue Workday-Studie stellt diesen Vorbehalten ein deutlich optimistischeres Zukunftsbild entgegen.

Demnach sehen die aktivsten KI-Anwender auch deren Vorteile am positivsten (4,23 von 5 Punkten). Wer in den kommenden zwölf Monaten auf KI umsteigen will, hat mit 3,89 Punkten den niedrigsten Score und ist somit besonders skeptisch.

KI hilft dabei, menschliche Kapazitäten für bedeutsamere Tätigkeiten freizusetzen. 93 Prozent der aktiven KI-Anwender geben an, dass sie sich dank künstlicher Intelligenz besser auf übergeordnete Aufgaben wie Strategieentwicklung und Problemlösung fokussieren können.

Obwohl es gesellschaftliche Bedenken gibt, dass KI das Vertrauen beeinträchtigen könnte, glauben 90 Prozent der Beschäftigten, dass künstliche Intelligenz für mehr Transparenz und klarere Rechenschaftspflichten im Unternehmen sorgen kann. Führungskräfte und Mitarbeitende liegen hier mit 92 Prozent bzw. 89 Prozent nahe beieinander.

Weniger einig sind sie sich bei der Beurteilung der Notwendigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Während 82 Prozent der Mitarbeitenden diese für notwendig halten, sind es bei den Führungskräften nur 65 Prozent.

Einzigartige Qualitäten des Menschen wie ethische Entscheidungsfindung, Einfühlungsvermögen, Beziehungsaufbau und Fähigkeit zur Konfliktlösung werden als unverzichtbar für den Erfolg in einer KI-getriebenen Wirtschaftswelt gesehen.

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