By Salesforce on Mittwoch, 19. August 2026
Category: Firmen | News

Salesforce macht Anwendungen zentral für KI-Agenten nutzbar

Salesforce erweitert Headless 360, damit autorisierte KI-Agenten vorhandene Salesforce Funktionen, Workflows und Daten sicher über den offenen MCP-Standard nutzen können. Unternehmen müssen Geschäftslogik, Berechtigungen und Governance dafür nicht für jede neue KI-Anwendung erneut integrieren.

KI-Agenten werden immer mehr zur neuen Schnittstelle für Unternehmenssoftware. Zwar setzen Unternehmen so viele KI-Agenten ein wie nie zuvor, doch die meisten lassen sich aufgrund individueller Integrationen, duplizierter Geschäftslogiken und nicht vereinheitlichter Governance noch nicht über einzelne Anwendungen und Abteilungen hinweg einsetzen. Headless 360 ist das architektonische Fundament für die nächste Generation der Salesforce Plattform. Es erweitert systematisch jede Salesforce Cloud über die Anwendung hinaus und macht vertrauenswürdige Enterprise-Fähigkeiten sicher und wiederverwendbar – überall dort, wo KI-Agenten im Einsatz sind.

Warum Headless 360 für das Agentic Enterprise wichtig ist
Statt für jede neue KI-gestützte Anwendung neue Integrationen zu entwickeln, können Unternehmen alle Geschäftsprozesse wiederverwenden, die sie bereits auf Salesforce entwickelt haben. Identitäten, Berechtigungen, Metadaten, Workflows, Governance und Geschäftslogik bleiben dabei erhalten. Headless 360 bildet die architektonische Grundlage für die nächste Generation der Salesforce Plattform: Jede Salesforce Cloud wird systematisch über die Anwendungsgrenze hinaus erweitert, damit deren vertrauenswürdige Funktionen überall dort sicher verwendbar sind, wo KI arbeitet.

Salesforce geht damit einen weiteren Schritt in seiner langjährigen Strategie: Bereits vor mehr als 27 Jahren leistete Salesforce mit der Enterprise Web API Pionierarbeit und machte Unternehmensdaten sowie Geschäftsfunktionen über einzelne Anwendungen hinaus verfügbar. Mit Headless 360 überträgt Salesforce dieses Prinzip in das Zeitalter agentischer KI und stellt vertrauenswürdige Geschäftsfunktionen überall dort bereit, wo KI-Agenten arbeiten.

Headless 360 MCP Server: Sichere Grundlage für unternehmensweite KI-Agenten
Der neue Headless 360 MCP Server bildet die sichere, zentral steuerbare Grundlage für den Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen. Auf Basis des offenen MCP-Standards können KI-Agenten auf Plattformen wie Agentforce, Claude, ChatGPT oder Cursor Salesforce Funktionen in Echtzeit selbstständig erkennen, einordnen und ausführen – ohne dass Entwickler:innen jede API, Regel oder jeden Workflow einzeln hinterlegen müssen. Da der Server Metadaten, Berechtigungen, Prozesse und Governance berücksichtigt, agieren die KI-Agenten auf Basis des vorhandenen Kontexts. Unternehmen können Funktionen damit sicher in KI-Anwendungen integrieren, ohne Identitäten, Sicherheitsvorgaben oder Geschäftslogik neu aufsetzen zu müssen.

Data 360 MCP Server liefert vertrauenswürdigen Kontext für KI-Agenten
Mit dem neuen Data 360 MCP Server erweitert Salesforce den vertrauenswürdigen Kundenkontext über die Anwendungsgrenzen hinaus und stellt dafür nahezu 200 Data 360-APIs über offene Standards bereit. Autorisierte KI-Agenten können damit per natürlicher Sprache Daten analysieren und umwandeln, semantische Modelle und Zielgruppen erstellen, Kampagnen aktivieren oder neue Datenströme aufsetzen. Vorgefertigte Skills für typische Abläufe werden voraussichtlich noch in diesem Monat allgemein verfügbar sein. Ein Beispiel bildet Agentforce Coworker: Die auf Data 360 basierende Lösung bringt Kundenkontext in den Arbeitsalltag und ermöglicht Mitarbeiter:innen, Aufgaben über Salesforce, Slack, Gmail und weitere Anwendungen hinweg in einer einzigen Konversation zu steuern.

KI muss dort sein, wo die Arbeit gemacht wird
Der MCP Client von Slackbot verbindet Slack mit Salesforce, den zugehörigen MCP-Servern sowie mehr als 20 Partneranwendungen, beispielsweise von Atlassian, Box, Canva, Docusign, Notion und Zoom. Mitarbeiter:innen können so direkt in Slack Opportunities aktualisieren, Verträge abrufen, Workflows starten und Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg koordinieren. Dabei gelten durchgängig die jeweils hinterlegten Berechtigungen, Identitäten und Governance-Vorgaben.

Wesentliche Neuerungen sind:

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