Qualitativ hochwertige Sanierungen und energieeffiziente Neubauten sind wesentlich für das Erreichen der Klimaziele. Der klimaaktiv Gebäudestandard mit dem aktualisierten Kriterienkatalog 2026.1 zeigt den Weg – ökologisch sinnvoll, transparent, verlässlich.

Ob Neubau von Kindergärten oder Wohnhäusern, Sanierung öffentlicher Gebäude oder ganzer Bürohauskomplexe: Gebäude zukunftstauglich, wirtschaftlich und nachhaltig zu errichten oder zu sanieren, ist eine Herausforderung. Der klimaaktiv Gebäudestandard hilft Architekt/innen, Planer/innen und Professionist/innen dabei, die Gebäudequalität von der Idee bis zur Ausführung systematisch zu definieren, umzusetzen und nachzuweisen.

Der klimaaktiv Gebäudestandard wird regelmäßig aktualisiert und an regulatorische Entwicklungen angepasst. In der neuesten Ausgabe 2026.1 berücksichtigt er neben den bisher schon erfassten Anforderungen an die EU-Taxonomie auch die Vorgaben der OIB-Richtlinie 6 (2025).

Mit diesem Update stellt klimaaktiv sicher, dass aktuelle rechtliche Anforderungen in das System integriert werden, ohne die Vergleichbarkeit und Kontinuität der Gebäudebewertung zu beeinträchtigen. Damit bleibt das im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) verankerte Programm ein wichtiger Qualitätsstandard für die österreichische Bau- und Immobilienwirtschaft. Es bietet Planungs- und Investitionssicherheit und berücksichtigt gleichzeitig die Anforderungen an Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Die 5 Top-Vorteile des klimaaktiv Gebäudestandards

  • Klare Orientierung schon ab der Planung
    Der klimaaktiv Gebäudestandard bietet einen strukturierten Rahmen von der Idee bis zur Umsetzung. Wichtige Themen wie geringer Energieverbrauch, Sommertauglichkeit, Raumluftqualität, Baustoffwahl oder Wohnkomfort können damit frühzeitig in die Planung integriert und spätere, kostspielige Anpassungen vermieden werden.

  • Einheitliches Bewertungssystem
    Das transparente 1000-Punkte-Modell mit den Qualitätsstufen Bronze, Silber und Gold kann einheitlich für Wohn- und Dienstleistungsgebäude angewendet werden. Über die Kriterienklassen Standort & Klimawandelanpassung, Energie & Versorgung, Ressourcen & Kreislaufwirtschaft sowie Komfort & Gesundheit werden alle relevanten Aspekte erfasst.

  • Integrierte EU-Taxonomie
    Die Anforderungen aus der europäischen Nachhaltigkeitsklassifikation sind umfassend in den Kriterienkatalog integriert. klimaaktiv ist damit die ideale Grundlage für die Taxonomie-Konformitätsprüfung durch Wirtschaftsprüfer/innen.

  • Regulatorische Entwicklungen im Blick
    Der klimaaktiv Gebäudestandard wird regelmäßig weiterentwickelt und an aktuelle regulatorische Vorgaben in Österreich und der EU angepasst. Er unterstützt damit eine vorausschauende und zukunftsorientierte Planung.

  • Gebührenfrei und transparent
    Die Zertifizierung nach dem klimaaktiv Gebäudestandard ist gebührenfrei und erfolgt online über klimaaktiv.baudock.at. Die Plattform ist öffentlich zugänglich, informiert über alle geprüften Gebäude im Detail und bietet somit ein Höchstmaß an Transparenz.


2.300 x Gold, Silber, Bronze
Mehr als 2.300 Objekte wurden bereits nach dem klimaaktiv Gebäudestandard zertifiziert. Allein im Jahr 2025 erhielten 363 Gebäude die klimaaktiv Zertifikate in Gold, Silber oder Bronze. Das entspricht einem Plus von knapp 20 Prozent im Vergleich zu 2024. Dieser Zuwachs zeigt deutlich, dass energieeffizientes, ressourcenschonendes und zugleich wirtschaftliches Bauen und Sanieren in der österreichischen Baubranche angekommen ist. Gemessen an der Bevölkerungszahl und am Marktpotenzial gilt klimaaktiv europaweit als eines der erfolgreichsten Bewertungssysteme.


Service & Beratung
Umfassende Informationen zum klimaaktiv Gebäudestandard, zum aktuellen Kriterienkatalog 2026.1 und zu den Beratungsangeboten finden sich im Internet unter klimaaktiv.at/gebaeudestandard. Telefonische Auskünfte erteilt die ÖGUT GmbH.

Kontakt: Inge Schrattenecker (+43-1-315 63 93-12) oder Franziska Trebut (+43-1-315 63 93-28).

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Entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET); Bilder: Lukas Schaller