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„Eine Brücke von der Forschung in die Industrie“

Gerd Hesina ist Geschäftsführer des Forschungszentrums VRVis. Gerd Hesina ist Geschäftsführer des Forschungszentrums VRVis.

Mehr als 900 Seiten getextet, über 700 Fachpublikationen zugänglich gemacht: Wir haben mit Gerd Hesina, Geschäftsführer der VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH, über den großen Webseiten-Relaunch gesprochen.

Report: Warum steckt das VRVis derartige Ressourcen in seinen Webauftritt?

Gerd Hesina: Als COMET-Zentrum ist es unsere Aufgabe, eine Brücke von der Forschung in die Industrie zu bauen. Somit müssen wir die Sprache der Wirtschaft und Wissenschaft sprechen, sind aber ebenso unseren Fördergebern verpflichtet. Darüber hinaus betreiben wir aktive Wissenschaftskommunikation für die Öffentlichkeit und nehmen unsere Aufgabe der Nachwuchsförderung sehr ernst. Um diese vielen Zielgruppen noch besser ansprechen zu können, vollzogen wir 2020 den größten Webseiten-Relaunch in unserer Firmengeschichte. Das Ziel ist es, unsere Expertise, Forschungsergebnisse und Produkte zu Visual Computing, Künstlicher Intelligenz und Data Science verständlich für alle Zielgruppen zu kommunizieren.

Report: Was wurde dabei besonders gut gelöst?

Hesina: Eine Webseite ist die erste digitale Anlaufstelle zu unserem Forschungszentrum. Daher lag beim Webrelaunch unser Fokus auf Storytelling und Usability. Komplexe Themen möglichst einfach darstellen, kompakt präsentieren und eine intuitive Navigation ermöglichen. Als internationales Forschungszentrum müssen wir heimische Wissenschafts- und Unternehmenspartner ansprechen, ebenso wie internationale. Daher ist unsere Webseite durchgängig und konsequent zweisprachig. Ebenso legten wir Wert auf Datenschutz und Privatsphäre – unsere Webseite kommt gänzlich ohne Cookies aus.

Report: Welchen Herausforderungen sind Sie in der Umsetzung begegnet?

Hesina:
Als Österreichs größtes Forschungszentrum auf dem Gebiet des Visual Computing sind wir mit den Möglichkeiten und Hürden internationaler Spitzenforschung, der wichtigen Bedeutung von In-house-Grundlagenforschung sowie Industrieprojekten, die konkrete Probleme lösen, gut vertraut. Die zentrale Herausforderung bei einer guten Webseite ist es, die Wissenschaft für die Wirtschaft greifbar zu machen. Viele andere Technologie-Webseiten haben das Handicap, dass sie eine hohe Schwelle der Verständlichkeit haben, zu abstrakt formuliert sind und wenig Einstiegsmöglichkeiten für die Industrie bieten. Genau das wollten wir besser machen.

Report: Was ist prinzipiell das Kerngeschäft Ihres Unternehmens? Wer sind Ihre Kunden?

Hesina: Wir verhelfen unseren Unternehmenspartnern zu entscheidenden Technologievorsprüngen. Durch Know-how-Transfer unterstützen wir unsere Partner darin, die neuesten Methoden und Technologien aus den Bereichen Computergrafik, Bildverarbeitung, Virtual Reality, Visual Analytics sowie Künstlicher Intelligenz für sich und ihr Geschäft zu nutzen. Unser Angebot ist dabei Maßarbeit: von Consulting, über erste Prototypen bis hin zu ausgereifter Produktsoftware liefern wir alles. Unsere Kunden sind vor allem österreichische Unternehmen aus dem Energiesektor, der Bau- und Infrastrukturbranche, der Automobilindustrie, der Medizin oder dem Bereich Klimawandelanpassung.

Weitere Infos und der Gegenstand dieses Interviews: www.vrvis.at

Last modified onMontag, 03 August 2020 16:28
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