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Im Sprint zur Spitze

Millionäre sehen anders aus. CEO Florian Gschwandtner will von Pasching aus die Welt erobern. Axel Springer steuert das nötige Kleingeld bei. Millionäre sehen anders aus. CEO Florian Gschwandtner will von Pasching aus die Welt erobern. Axel Springer steuert das nötige Kleingeld bei.

Florian Gschwandtner gründete 2009 mit drei Freunden das Startup Runtastic. Der Springer-Konzern sicherte sich nun mit einem Millionendeal die Mehrheit im Unternehmen.

Für Florian Gschwandtner, Alfred Luger, René Giretzlehner und Christian Kaar läuft alles weiter wie bisher. Die vier Gesellschafter – alle zwischen 29 und 31 Jahre alt – teilen sich weiterhin ihr Büro in Pasching. Daran soll auch das Investment der Axel Springer AG nicht viel ändern. Der Medienkonzern übernahm um einen »niedrigen zweistelligen Millionenbetrag« 50,1 % des Unternehmens.

Was als Studentenprojekt an der FH Hagenberg begann, wuchs innerhalb von vier Jahren zu einem profitablen Betrieb mit 90 Mitarbeitern heran. Runtastic steht heute für mehrere Sport- und Fitness-Apps, die 46 Millionen Mal heruntergeladen wurden. 19 Millionen registrierte Nutzer speisen regelmäßig ihre Fitnessdaten wie Pulsfrequenz, zurückgelegte Kilometer und Kalorienverbrauch auf dem Webportal ein und optimieren ihre Trainingspläne. Auch die passende Hardware – Brustgurte, Trainingsuhren und eine Waage – hat Runtastic im Programm.

Für den gelernten Landwirt Florian Gschwandtner ist der Einstieg des Berliner Medienkonzerns »ein wichtiger Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte«. Die Weichen für weiteres Wachstum und Internationalisierung seien nun gestellt, eine Übersiedlung nach Silicon Valley steht dennoch nicht zur Diskussion. Springer will sich mit der Beteiligung an Runtastic eine »strategisch gute Position im dynamisch wachsenden Markt der Smartphone-Apps« sichern. Gschwandtner macht wie gewohnt weiter: täglich von 7 bis 18 Uhr im Büro, eine Stunde Sport, zu Hause weiterarbeiten.

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