Infrastruktur für E-Busse

Die Elektrifizierung des Personennahverkehrs ist ein Hebel für eine nachhaltige Stadtplanung. Auch die Stadt Leipzig hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Verkehrssysteme umweltgerecht zu gestalten. Siemens Smart Infrastructure liefert nun dazu eine Ladeinfrastruktur für 21 vollelektrische Niederflurbusse. Die Ladesysteme von Siemens werden Busse auf drei Linien des Öffi-Netzes sowie in einem zentralen Busdepot mit elektrischer Energie versorgen und sollen 2021 in Betrieb gehen. An vier Endhaltestellen werden dafür insgesamt fünf Schnellladeeinheiten des Typs »Sicharge UC 600« zur Verfügung stehen, die eine effektiven Ladeleistung von 450 kW zum Zwischenladen liefern können. Für den Anschluss an das örtliche Stromnetz werden in die Ladestationen der Mittelspannungsanschluss sowie Transformator und Niederspannungsverteilung integriert. Durch die kompakte Bauweise können die Ladepunkte platzsparend installiert werden. Im Depot werden die Busse vorwiegend über Nacht oder während anderer betrieblicher Aufenthaltszeiten über 21 »Sicharge UC 100«-Einheiten mit einer Leistung von bis zu 100 kW geladen. Bei beiden Systemen erfolgt die Stromversorgung über eine Ladehaube. Das bedeutet: Die Fahrzeuge sind ähnlich wie bei einer Straßenbahn mit einem Pantographen ausgestattet, der zum Laden ausgefahren wird. Das Fahrzeug lädt automatisch über die in der Ladehaube montierten Kontaktschienen.

„Energiewende ist mehr als eine reine Stromwende“

„Gas ist eine essentielle Säule einer nachhaltigen Energiewende“, gibt der Leobener Professor Raupenstrauch zu bedenken: Denn mit einer Strategie, die vor allem auf Ökostrom setzt, könnten weder die Klimaziele erreicht noch der Industriestandort Österreich am Laufen gehalten werden. Dafür braucht es erneuerbares, klimaneutrales Gas. 

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