Studie: Mit KI zu produktiveren Mitarbeitern

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Wenn es um die die Stärkung ihrer betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit geht, tendieren Mittelständler automatisch dazu, eigene Produktionsprozesse Tag für Tag auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. Ein Vorgehen, das durchaus seine Berechtigung besitzt. Dabei übersehen sie jedoch oft, dass auch in der Steigerung der Mitarbeiterproduktivität ein starker Hebel liegt, um die Rentabilität einer Firma zu fördern. Insbesondere für Fertigungsunternehmen bieten moderne ERP-Systeme vielfältige Möglichkeiten, die Produktivität und Zusammenarbeit der Mitarbeiter zu steigern. Die Trendstudie „Mehrwerte schaffen für den Mittelstand durch ERP-Software“ von teknowlogy PAC und proALPHA hat untersucht, welche Funktionen von ERP-Software dabei besonders wichtig sind.

Unternehmen setzen im Zusammenhang mit Mitarbeiterproduktivität große Hoffnung in das Thema künstliche Intelligenz: Mehr als jeder Zweite bestätigt, dass für ihn die Zeitersparnis durch Vorschläge und Empfehlungen auf Basis von maschinellem Lernen – eine Ausprägung von KI – essenziell für die gesteigerte Mitarbeiterproduktivität ist. 48 % schätzen die Empfehlung von Handlungsalternativen, und 44 % erachten die Automatisierung von Workflows als sehr wichtig. Letzteres bindet dabei insbesondere die KI-nahe Komponente Robotic Process Automation (RPA) ein. Bisweilen sind es aber vor allem KI-Analytics oder KI-gestützte Prozesse, sowie die Themen Hands-free ERP oder Process Mining, die bei den Unternehmen die größte Beachtung finden.

Die Studie offenbart jedoch auch Mängel in der konkreten Umsetzung beziehungsweise Umsetzungsstrategie. So sind Funktionen, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren, bisweilen noch nicht vollständig in den ERP-Systemen umgesetzt. Umsetzung muss dabei nicht immer bedeuten, dass die ERP-Software alle diese Funktionen selbst bereitstellt. Dies kann auch über zusätzliche Systeme oder Erweiterungsbausteine erfolgen, um so ein intelligentes ERP-System zusammenzustellen.

Die Studie steht auf den Seiten von proALPHA zum kostenlosen Download bereit: https://web.proalpha.com/pac-studie-2020

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