Austrotherm investiert 10 Mio. Euro in die österreichischen Standorte

Foto: Christian Neubauer (Projektleiter Generalunternehmen, Unger Stahlbau GmbH), DI Horst Ache (Geschäftsbereichsleiter Generalunternehmen und Prokurist, U Foto: Christian Neubauer (Projektleiter Generalunternehmen, Unger Stahlbau GmbH), DI Horst Ache (Geschäftsbereichsleiter Generalunternehmen und Prokurist, U Foto: Austrotherm

Der Dämmstoffspezialist startet mit einer Investitionsoffensive in den Herbst. Neue Gebäude und Anlagen werden errichtet, Abläufe werden durch Digitalisierung effizienter. Positive Effekte sind Klimaschutz durch massive CO2-Reduktion und ein Beleben der regionalen Bauwirtschaft.

Austrotherm startet mit einer Investitionsoffensive: Corona zum Trotz werden heuer insgesamt 10 Millionen Euro in die beiden burgenländischen Produktionsstandorte Pinkafeld und Purbach investiert. Der Startschuss fiel dieser Tage mit dem Spatenstich zur Errichtung neuer Lagerhallen für die Fertigwaren, einem neuen Lagerbüro und Sozialräumlichkeiten an Österreichs einzigem Produktionsstandort für XPS-Dämmstoffe in Purbach.

"Allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz haben wir ein Investitionsprogramm gestartet, das unsere beiden Standorte im Burgenland zukunftsfit machen wird. Wir investieren in die Modernisierung der Infrastruktur und in die Optimierung der Abläufe der Standorte, um die Effizienz und Arbeitssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig eine weitere Reduktion des eigenen CO2-Fußabdrucks zu erzielen. Als positiver Nebeneffekt kommt ein Großteil des Investitionsvolumens der regionalen Bauwirtschaft zu Gute," freut sich Mag. Klaus Haberfellner, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe.

Das Zukunftsfit-Programm im Detail

Am Standort Purbach werden Fertigwaren-Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von 3.600 Quadratmeter sowie ein neues Lagerbüro mit Sozialräumlichkeiten wie Pausen- und Warteräume für Mitarbeiter und LKW-Fahrer errichtet. Das neue Gebäude ist in ein ganzheitliches Werksverkehrskonzept eingebunden, welches von den Logistik-Experten des Fraunhofer-Instituts entwickelt worden ist. Die Optimierung und Neuregelung der Verladezone reduziert die Fahrtstrecken der Abhol-LKWs am Werksgelände um 70 %. Das entspricht einer Strecke von ca. 14.000 km pro Jahr und vermindert dementsprechend den CO2-Ausstoß und Geräuschpegel. Weiters wird in Produktionsanlagen investiert, um das Recycling von XPS-Dämmstoffplatten am Standort weiter ausbauen zu können.

Am Standort Pinkafeld laufen bereits die Vorbereitungen für die Errichtung eines neuen Bürogebäudes mit Empfangsbereich, Schulungszentrum und Werkstätte, das zugleich veranschaulichen soll, wie nachhaltiges Bauen für Bürogebäude in Zukunft umgesetzt werden sollte. Darüber hinaus werden aktuell zahlreiche Digitalisierungs- und Automatisierungs-Projekte umgesetzt, um innerbetriebliche Verwaltungsprozesse effizienter und schneller zu gestalten.

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