Bechtle: Kollaborationsplattform für die Verwaltung

Dataport hat dem IT-Systemhaus Bechtle den Zuschlag für den Aufbau einer webbasierten Kollaborationsplattform erteilt. Die Grundlage dafür bilden Open-Source-Produkte von Univention. Die Plattform soll den schrittweisen Umbau der Software-Infrastruktur von Verwaltungsorganisationen und Schulen auf Open-Source-Lösungen ermöglichen. Ziel ist, bis 2025 proprietäre Software in vielen Bereichen abzulösen und die digitale Souveränität öffentlicher Einrichtungen zu stärken. Unter der Führung von Bechtle gehören Univention und weitere Partner zu den Auftragsnehmern – ergänzt durch ein breites Netzwerk an Partnern aus der Open-Source-Community, der Wirtschaft und der Verwaltung. In die Plattform sollen in den nächsten Monaten weitere, bewährte Open-Source-Lösungen integriert werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Option, zweimal um ein Jahr zu verlängern. Er umfasst ein abrufbares Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Dataport ist der IT-Dienstleister der deutschen Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie der Steuerverwaltungen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

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T-Systems und OVHcloud: Kooperation für "Gaia-X"

OVHcloud und T-Systems haben sich auf eine Zusammenarbeit nach den Prinzipien der europäischen Cloud-Initiative Gaia-X geeinigt. Ziel dieser Partnerschaft ist es, für europäische Märkte ein vertrauenswürdiges Public-Cloud-Angebot für alle Branchen zu schaffen, in denen Datensouveränität und DSGVO-Konformität eine bedeutende Rolle spielen.

In diesem Rahmen werden der Cloud-Anbieter OVHcloud und T-Systems gemeinsam an der Entwicklung einer einzigartigen öffentlichen Openstack-Cloud-Plattform arbeiten. Dieses neue Angebot richtet sich an die speziellen Bedürfnisse des öffentlichen Sektors sowie an wichtige Infrastrukturbetreiber und Unternehmen aller Größenordnungen, die in strategischen oder sensiblen Bereichen von öffentlichem Interesse tätig sind. Die Plattform unterstützt die europäische Gaia-X-Initiative und garantiert ein Höchstmaß an Offenheit und Transparenz sowie an Datensouveränität, -schutz und -sicherheit in Europa.

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Thales: Cloud-Stellwerk für ÖBB

Thales arbeitet gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur intensiv an neuen Technologien und der Hinführung der zugehörigen Lösungen zur Serienreife wie auch an der schrittweisen Digitalisierung des gesamten derzeitigen Portfolios - Migrations- und Kompatibilitätsfragen inklusive.

Bei einer Live Demonstration wurde nun in einer Österreich Premiere gezeigt, wie ein Stellwerk in der Cloud funktionieren kann. Die Steuerung des Stellwerks am Bahnhof Wöllersdorf wurde dabei von einem Cloud-Rechner übernommen, um vom Standort der Thales am Handelskai aus die Signale und Weichen im Bereich Wöllersdorf zu stellen. Die Demonstration hat gezeigt, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Nun gilt es, die Innovation möglichst rasch im täglichen Betrieb nutzbar zu machen.

„Die Zukunft der Mobilität liegt ganz klar auf der Schiene. Wir müssen heute schon die Kapazitäten für den stark wachsenden Personen- und Güterverkehr von morgen schaffen. Mit Thales können wir die Technologie in der Betriebsführung so bündeln, dass wir den Automatisierungsgrad noch weiter erhöhen. Jetzt geht es darum, die Umsetzung der digitalen Stellwerkstechnologie zu beschleunigen und so das volle Potenzial des Schienennetzes und die positiven Kosteneffekte optimal für die Mobilitätswende zu nutzen“, so Johann Pluy, Mitglied des Vorstands ÖBB-Infrastruktur AG

„Digitalisierung ist in allen Geschäftsbereichen der Thales ein zentrales Thema - auch in der Bahnsparte. Hier wollen wir die ÖBB unter anderem dabei unterstützen, den Generationenwechsel beim Stellwerk – vom dezentralen Elektronischen zum zentralen Cloud Stellwerk – möglichst rasch vollziehen zu können, wobei wir in unserer Strategie großes Augenmerk auf ein intelligentes Migrationskonzept legen, das eine schrittweise Umsetzung ermöglicht. Investitionen aus der Vergangenheit müssen auch zukünftig nutzbar gemacht werden“, sagt Hannes Boyer, Thales.

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Konica Minolta: Platzhirsch bei Print-Transformation

Der IDC MarketScape „Worldwide Print Transformation 2020 Vendor Assessment“ ernennt Konica Minolta zum „Leader“. Demnach hat das Unternehmen einen Ansatz verfolgt, um sein Produktportfolio und seine Leistungen im Bereich IT Services erheblich zu erweitern. Der IDC MarketScape stellt fest, dass „Konica Minolta diesen Plan in Zielbereichen wie Managed IT Services, Security, Voice over IP, Enterprise Content Management, Outsourcing von Geschäftsprozessen und spezifische vertikale ERP- und CRM-Lösungen erfolgreich umgesetzt hat.“ Zudem wird festgestellt, dass „...Kunden, die nicht nur eine Aktualisierung ihres Drucker-/MFP-Portfolios, sondern eine Vision von der Entwicklung des Arbeitsplatzes in die Zukunft wollen, Konica Minolta in Betracht ziehen sollten.“

„Diese Einschätzung bestätigt: Wir sind führend in der Print-Transformation“, erklärt Joerg Hartmann, President Konica Minolta Business Solutions Deutschland und Österreich. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse, die zu einem sprunghaften Anstieg der digitalen Arbeit führten, erklärt er das Potenzial für seine Kunden: „Als Folge der Pandemie haben wir alle am weltweit größten Home-Office-Projekt teilgenommen. Über Nacht mussten Unternehmen rund um den Globus sicherstellen, dass die Arbeit erledigt wird und die Geschäfte weiterlaufen. Gleichzeitig mussten sie den Schutz der Gesundheit ihrer Mitarbeiter sicherstellen - das hat die digitale Transformation erheblich beschleunigt und zu einem Hauptanliegen gemacht.“ Er fährt fort: „Das ‚new Normal‘ der Hybrid-Büros erfordert einen stärker vernetzten und intelligenteren digitalen Arbeitsplatz - einen Arbeitsplatz, der jederzeit den vollständigen Remote-Zugriff auf geschäftskritische Arbeitsabläufe und Daten ermöglicht. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden dabei zu unterstützen, die nächste Stufe des Digitalisierungsgrads ihrer Organisation zu erreichen. Wir helfen ihnen, diesen Transformationsprozess effizient voranzutreiben und zu steuern, indem wir die IT entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse vereinfachen und wirksam einsetzen. Wir stellen die Werkzeuge, das Wissen und die Services zur Verfügung, um dies zu erreichen.“

Das jeweilige Portfolio von Konica Minolta wird auch vom IDC MarketScape im Bericht anerkannt: „Somit umfasst die Produktentwicklung von Konica Minolta eine Aneinanderreihung von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Hardware, Managed Services und Automatisierung von Geschäftsprozessen, die in einen intelligent vernetzten Arbeitsplatz integriert sind.“ Joerg Hartmann kommentiert: „Sowohl bei der Produktentwicklung als auch bei der Implementierung verfolgen wir einen kompromisslos kundenzentrierten Ansatz. Wir sind stolz darauf, dass IDC MarketScape unsere Vision und unser Engagement für die Bereitstellung von echtem Kundennutzen anerkannt hat.“ IDC MarketScape beurteilte: „Konica Minolta ist der Ansicht, dass Technologie den Menschen in den Mittelpunkt stellen muss, daher ist das Verständnis der Motivationen, Wünsche und Bedürfnisse des Arbeitnehmers von wesentlicher Bedeutung. Das Unternehmen wird sich bei der Implementierung neuer Technologien auf das ‚Warum‘ konzentrieren und nicht nur auf das ‚Wie‘.“

Ein Hauptgrund für die Einstufung als führender Anbieter ist, dass Konica Minolta zum Partner für ganzheitliche Druck- und Office-IT-Solutions wird. Der Bericht hebt ein spezifisches Produktbeispiel für die digitalen Lösungen von Konica Minolta hervor: „Die MarketPlace-Plattform von Konica Minolta stellt ein Schlüsselelement in der Vision des Unternehmens für den intelligent vernetzten Arbeitsplatz dar. Die Konica Minolta MarketPlace-Plattform macht es den Kunden leicht, auf die Tools zuzugreifen, die sie benötigen, um ihre MFPs mit verschiedenen branchenbezogenen, Security- und Cloud-Service-Anwendungen zu verbinden.“ Die Systeme der bizhub i-Serie von Konica Minolta werden zunehmend zum Herzstück des „intelligent vernetzten Arbeitsplatzes“ seiner Kunden.

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addIT: RPA für effiziente Datenarchivierung im LKH Villach

Das LKH Villach setzt künftig auf das etablierte Krankenhaus-Informationssystem „ORBIS“. Um eine reibungslose Datenmigration und -archivierung vom alten ins neue System gewährleisten zu können, baut das Landeskrankenhaus auf Robotic Process Automation (RPA), bei der Bots für die Erfassung, Übertragung und Speicherung der Patientendaten sorgen. Umgesetzt wird das Projekt vom Kärntner IT-Dienstleister addIT und dessen Mutterkonzern Atos mit den Robots der Automatisierungssoftware von UiPath.

Für das LKH Villach, Teil der Landeskrankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG, steht die Qualitätssicherung und eine ganzheitliche Patientenorientierung an erster Stelle. Damit nicht nur in der persönlichen, sondern auch in der technischen Betreuung reibungslose Workflows sichergestellt werden können, entschied sich das Spital für ein neues Krankenhaus-Informationssystem. Mit dieser Umstellung geht auch die vollständige Migration der medizinisch relevanten Daten einher, die mittels Automationsprozess mit Bots abgewickelt wird. Insgesamt werden dabei etwa zwei Millionen Daten übersiedelt.

Alfred Amann, Projektmanager bei der KABEG, erklärt: „Dank des automatisierten Prozesses, der ohne Unterbrechung rund um die Uhr läuft, ergibt sich nicht nur eine Zeit- und Kostenersparnis bei der Altdatenmigration, es können auch personelle Ressourcen freigespielt sowie Fehlerquellen vermieden werden. Außerdem gewährleistet die Bot-Lösung, dass es zu keiner möglichen Verletzung des Datenschutzes kommt.“

Beim implementierten Prozess öffnet der Bot der Automatisierungssoftware die Dokumente, erstellt Screenshots und archiviert sie. Diese tausendfach zu wiederholende Tätigkeit wird über den Zeitraum von mindestens einem Jahr tage- und nächtelang laufen. Die Lösung ist dabei so beschaffen, dass, sollte aufgrund der Vielzahl von Dokumenten eine zeitliche Verzögerung drohen, die Anzahl der Bots jederzeit erhöht werden kann.

Atos und addIT übernehmen die Implementierung der RPA-Software, die nicht Teil der IT-Infrastruktur des Spitals ist, sondern sich eine Ebene darüber befindet und es dadurch ermöglicht, die Technologie schnell und effizient einzusetzen, ohne dabei bestehende Prozesse im System zu verändern.

„Wir dürfen die Spitäler der KABEG schon seit mehreren Jahren, beispielsweise beim SAP S/4HANA-Betrieb, betreuen. Es freut uns, dass wir gemeinsam mit Atos auch für dieses spannende Projekt als Partner ausgewählt wurden und dieses in gemeinsamer Zusammenarbeit umsetzen dürfen“, sagt Dieter Jandl, Geschäftsführer bei addIT.

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Fünf Faktoren für die erfolgreiche Container-Nutzung

Container gewinnen an Popularität, da Unternehmen zunehmend die Vorteile einer Plattform für die flexible Bereitstellung von Services und Applikationen erkennen. Die erfolgreiche Container-Einführung hängt von mehreren Faktoren ab. Matthias Pfützner, Senior Solution Architect, Cloud bei Red Hat, nennt fünf wichtige Kriterien.

1. Integration in das Rechenzentrum: Container können prinzipiell eigenständig eingesetzt werden, aber keine Infrastrukturkomponente sollte im Unternehmen eine Insellösung sein. Um Container in vollem Umfang und optimal nutzen zu können, müssen sie in bestehende Infrastrukturdienste in Bereichen wie Sicherheit, Authentifizierung, Netzwerk oder Storage integriert werden. Auch eine Möglichkeit zur Einbindung in Continuous-Integration (CI)- und Continuous-Delivery (CD)-Prozesse sollte gegeben sein.

2. Orchestrierung: Unternehmen müssen Container kombinieren, sie mit anderen Anwendungen verbinden und die Kommunikation zwischen Containern und anderen Ressourcen sicherstellen. Container sollten also folglich in einer heterogenen Umgebung mit verschiedenen Technologien und Plattformen entwickelt und bereitgestellt werden. Der De-facto-Standard in der Container-Orchestrierung ist Kubernetes. Die Open-Source-Lösung übernimmt nicht nur einfache Verwaltungsaufgaben, sondern auch komplexe wie das Ressourcenmanagement oder die Lastverteilung.

3. Skalierbarkeit: Es gibt viele Containerlösungen, die vorgeben, skalierbar zu sein, aber sie sind nicht wirklich darauf ausgelegt. Bei der Auswahl einer Containertechnologie müssen Unternehmen deshalb ihr Augenmerk auf die Skalierbarkeit und die flexible Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten legen. Nur so können sie die Anforderungen einer dynamischen Geschäftsumgebung erfüllen.

4. VM-Management: Etliche Unternehmen verwenden Container auch im Kontext von virtuellen Maschinen, aber solche VMs können sich schnell summieren und somit den gefürchteten VM-Sprawl verursachen. Eine durchgängige und stringente VM-Verwaltung ist deshalb unerlässlich.

5. Legacy-Hardware und -Software: Die zunehmende Verbreitung von Containern bedeutet nicht automatisch das Ende von Legacy-Hardware und -Software – zumindest nicht für alle Systeme. Container müssen folglich nicht nur mit bestehenden Applikationslandschaften harmonieren, sondern auch deren Stärken nutzen können.

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proALPHA erhält ITA-/VDA-Zertifikat

proALPHA hat das Zertifikat der ITA Automotive Service Partner (ITA) und des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) als geprüfter ERP-Anbieter für die Automobilzulieferindustrie erhalten. Das Zertifikat belegt, dass das ERP-System von proALPHA branchenspezifische Prozesse und Anforderungen unterstützt. Ein wichtiger Meilenstein: proALPHA ist bisher das einzige Unternehmen, das die dreistufige Zertifizierung vollständig durchlaufen hat.

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VMware schiebt 5G-Infrastruktur in die Wolke

VMware bietet eine 5G „Telco Cloud Plattform“ an, die auf einer praxiserprobten „Cloud Native“-Infrastruktur mit intelligenter Automatisierung basiert. Diese neue Plattform umfasst Tanzu Kubernetes Grid – eine eingebettete Kubernetes-Verteilung, die es Kommunikationsdienstleistern ermöglicht, containerisierte Workloads über Private-, Telco-, Edge- und Public-Clouds hinweg zuverlässig aufzubauen, zu verwalten und auszuführen.

Die VMware „Telco Cloud Plattform“ bietet eine Cloud-First-Netzwerkarchitektur, um 5G und Edge-Innovationen zu beschleunigen, während sie gleichzeitig Serviceagilität, Betriebskonsistenz und eine integrierte Automatisierung des Lifecycle Managements von der Infrastruktur bis hin zu Netzwerkdiensten bietet. Die VMware „Telco Cloud Plattform“ kombiniert die VMware „Telco Cloud Infrastruktur“ – eine Weiterentwicklung der vCloud NFV-Lösung - und die VMware „Telco Cloud Automation“ – die kürzlich eingeführte Multi-Domain-Orchestrierungs- und Automatisierungsfunktion. Die 5G-fähige „Telco Cloud Plattform“ ist auf Kommunikationsdienstleister zugeschnitten, um die „Cloud Native“-Technologie problemlos nutzen und Anwendungen und Dienstleistungen über eine Multi-Cloud-Infrastruktur hinweg bereitstellen zu können, heißt es beim Hersteller VMware.

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